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9:00–14:00 Uhr
Blickpunkt Light
Filmvorführung & Debatte|Filmvorführung
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ISCOM-UCAO
- Sprache Französisch
- Preis Etudiant (e) s UCAO-ISCOM
ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – Tagebuch einer Begegnung
Ein Dokumentarfilm von Jakob Preuss
Filmvorführung und Diskussion für Studierende des Institut Supérieur de Communication (ISC)
UCAO – Universitätsstandort Abidjan
Der vom deutschen Dokumentarfilmer Jakob Preuss realisierte Film ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – Tagebuch einer Begegnung entsteht aus einer unerwarteten Begegnung im Jahr 2014 in der Nähe der spanischen Enklave Melilla im Norden Marokkos.
Die Begegnung zwischen dem Filmemacher und Paul Nkamani, einem jungen Mann aus Kamerun auf der Suche nach einer würdigen Zukunft, wird zum Ausgangspunkt eines besonderen dokumentarischen Projekts – zugleich zutiefst menschlich, künstlerisch reflektiert und engagiert.
Über die Erzählung einer Migrationserfahrung hinaus versteht sich der Film als dokumentarisches Tagebuch, in dem der Regisseur auch seine eigene Rolle als Filmemacher hinterfragt:
Warum filmen?
Wie kann man den anderen filmen, ohne ihn auf ein bloßes „Sujet“ zu reduzieren?
Wie weit darf oder soll das persönliche Engagement eines Dokumentarfilmers gehen?
Der Dokumentarfilm stellt damit grundlegende Fragen jeder dokumentarischen Praxis:
die Grenze zwischen Beobachtung und Engagement,
die moralische Verantwortung des Regisseurs,
die Rolle der Subjektivität in einem sogenannten „Dokumentarfilm“.
Auch auf narrativer und technischer Ebene drängt sich die Frage auf, inwieweit die Entscheidungen des Regisseurs – durch Bildgestaltung, Montage oder Dramaturgie – die Authentizität der erzählten Geschichte beeinflussen.
Kurz gesagt: Beeinflusst der Dokumentarfilm – oder der Dokumentarfilmer – unsere Wahrnehmung der Realität?
Für Studierende der Kommunikations‑ und Filmwissenschaften stellt ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM ein wertvolles Fallbeispiel dar, um folgende Aspekte zu reflektieren:
die tiefen Beweggründe eines Dokumentarfilmers,
die Entwicklung einer klaren Perspektive ohne Sensationalismus,
die ethischen Herausforderungen beim Filmen sensibler menschlicher Situationen,
die Beziehung zwischen gefilmter Person, Regisseur und Publikum.
Die Filmvorführung wird von einer pädagogischen Diskussion begleitet, die sich insbesondere mit folgenden Themen befasst:
der konkreten Erfahrung des Dokumentarfilmers,
technischen Entscheidungen (Kadrage, Montage, Erzählweise, Ton),
dem Dokumentarfilm als Instrument sozialer und humanistischer Reflexion,
der Rolle des dokumentarischen Films im öffentlichen Raum der Gegenwart.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Point de vue – Blickpunkt Light“. Seit 2023 bietet diese vom Prof. Dr. Boni Assie initiierte Reihe abwechselnd Filmvorführungen und Diskussionen an, mit dem Ziel, Studierenden und der Öffentlichkeit einen kritischen Denkraum rund um afrikanische, deutsche und europäische Filme zu eröffnen – in enger Verbindung mit sozialen, kulturellen und professionellen Fragestellungen des Kinos.
Im Mittelpunkt dieses Films steht vor allem das Teilen einer dokumentarischen Erfahrung: zu verstehen, wie eine Begegnung zu einem Film werden kann – und wie der Dokumentarfilm als Werkzeug des Erzählens, des Lernens und des Engagements wirkt.
Ein Dokumentarfilm von Jakob Preuss
Filmvorführung und Diskussion für Studierende des Institut Supérieur de Communication (ISC)
UCAO – Universitätsstandort Abidjan
Der vom deutschen Dokumentarfilmer Jakob Preuss realisierte Film ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – Tagebuch einer Begegnung entsteht aus einer unerwarteten Begegnung im Jahr 2014 in der Nähe der spanischen Enklave Melilla im Norden Marokkos.
Die Begegnung zwischen dem Filmemacher und Paul Nkamani, einem jungen Mann aus Kamerun auf der Suche nach einer würdigen Zukunft, wird zum Ausgangspunkt eines besonderen dokumentarischen Projekts – zugleich zutiefst menschlich, künstlerisch reflektiert und engagiert.
Über die Erzählung einer Migrationserfahrung hinaus versteht sich der Film als dokumentarisches Tagebuch, in dem der Regisseur auch seine eigene Rolle als Filmemacher hinterfragt:
Warum filmen?
Wie kann man den anderen filmen, ohne ihn auf ein bloßes „Sujet“ zu reduzieren?
Wie weit darf oder soll das persönliche Engagement eines Dokumentarfilmers gehen?
Der Dokumentarfilm stellt damit grundlegende Fragen jeder dokumentarischen Praxis:
die Grenze zwischen Beobachtung und Engagement,
die moralische Verantwortung des Regisseurs,
die Rolle der Subjektivität in einem sogenannten „Dokumentarfilm“.
Auch auf narrativer und technischer Ebene drängt sich die Frage auf, inwieweit die Entscheidungen des Regisseurs – durch Bildgestaltung, Montage oder Dramaturgie – die Authentizität der erzählten Geschichte beeinflussen.
Kurz gesagt: Beeinflusst der Dokumentarfilm – oder der Dokumentarfilmer – unsere Wahrnehmung der Realität?
Für Studierende der Kommunikations‑ und Filmwissenschaften stellt ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM ein wertvolles Fallbeispiel dar, um folgende Aspekte zu reflektieren:
die tiefen Beweggründe eines Dokumentarfilmers,
die Entwicklung einer klaren Perspektive ohne Sensationalismus,
die ethischen Herausforderungen beim Filmen sensibler menschlicher Situationen,
die Beziehung zwischen gefilmter Person, Regisseur und Publikum.
Die Filmvorführung wird von einer pädagogischen Diskussion begleitet, die sich insbesondere mit folgenden Themen befasst:
der konkreten Erfahrung des Dokumentarfilmers,
technischen Entscheidungen (Kadrage, Montage, Erzählweise, Ton),
dem Dokumentarfilm als Instrument sozialer und humanistischer Reflexion,
der Rolle des dokumentarischen Films im öffentlichen Raum der Gegenwart.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Point de vue – Blickpunkt Light“. Seit 2023 bietet diese vom Prof. Dr. Boni Assie initiierte Reihe abwechselnd Filmvorführungen und Diskussionen an, mit dem Ziel, Studierenden und der Öffentlichkeit einen kritischen Denkraum rund um afrikanische, deutsche und europäische Filme zu eröffnen – in enger Verbindung mit sozialen, kulturellen und professionellen Fragestellungen des Kinos.
Im Mittelpunkt dieses Films steht vor allem das Teilen einer dokumentarischen Erfahrung: zu verstehen, wie eine Begegnung zu einem Film werden kann – und wie der Dokumentarfilm als Werkzeug des Erzählens, des Lernens und des Engagements wirkt.