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21:00–22:30 Uhr

Schreiben in schwierigen Zeiten

Online Event|Literatur in schwierigen Zeiten - EIN AUSTAUSCH ZWISCHEN HONGKONG UND MINSK

  • Zoom

  • Sprache Englisch/Belarusisch (mit Simultanübersetzung)
  • Preis Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 12.06.2021 an. Ein Zoom-Link wird jedem Teilnehmer nach Bestätigung der Anmeldung zugesandt.

HOMI © Goethe-Institut Hongkong

Zwei Städte, so weit entfernt und doch so nah wie nie. Die aktuelle Literaturszene in Hongkong und Minsk hat viele Gemeinsamkeiten. Die Herausforderungen, die Bedrohungen und gleichzeitig die Inspiration, die Verpflichtung und die Chancen. In einer Serie von drei Online-Gesprächen diskutieren Autor*innen aus Hongkong und Minsk über ihren kreativen Prozess in Zeiten der Unsicherheit. Wie reagieren ihre Werke auf ihre Gesellschaft und Zeit? Wie kommunizieren sie mit ihrem Publikum und wie schaffen sie eine Lesergemeinschaft auch in schwierigen Zeiten?


I. Schreiben in schwierigen Zeiten

Die GÄSTE:

Yan, Pat To ©Yan, Pat To Pat To Yan, 1975 in Hongkong geboren, ist Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Er studierte Englische Literatur und Soziologie in Hongkong und Szenisches Schreiben in London an der Royal Holloway University. Er inszeniert in Hongkong sowohl eigene Theatertexte als auch andere Autor*innen, oft zusammen mit dem Reframe Theater, und unterrichtet Szenisches Schreiben und Dramaturgie an der Hongkonger Drama School.


Alhierd Bacharevič © Alhierd Bacharevič Alhierd Bacharewitsch (Bacharevič) ist ein belarussischer Schriftsteller, Essayist, Dichter und Übersetzer. Er wurde 1975 in Minsk geboren.

Bacharewitsch ist Autor zahlreicher Romane und Essaysammlungen: „Dzieci Alindarki“ (Alindarkas Kinder), „Biełaja mucha, zabojca mužčyn“ (Weiße Fliege, Mörderin der Männer), „Apošniaja kniha pana A.“ (Das letzte Buch des Herrn A.) u.a.. Sein Hauptroman „Sabaki Europy” (Die Hunde Europas) wurde von Bacharewitsch selbst ins Russische übersetzt. Die russische Version des Buches stand auf der Shortlist des größten russischen Literaturpreises „Bolschaja Kniga“ (Großes Buch). Das Belarusische Freie Theater hat eine Theateradaption des Romans erarbeitet. Seit April 2021 wird das Buch von den belarussischen Behörden auf den Verdacht von Extremismus hin untersucht.
 
Alhierd Bacharevič wurde zweimal mit dem Literaturpreis "Buch des Jahres" in Belarus ausgezeichnet und war insgesamt viermal Gewinner des Jerzy-Giedroyc-Preises. Bacharevičs Romane und Essaysammlungen wurden ins Deutsche, Englische, Französische, Russische, Polnische und andere Sprachen übersetzt.
 
Er war Stipendiat des Zentrums für Schriftsteller und Übersetzer in Visby (Schweden), des deutschen PEN-Zentrums (Hamburg), des Recolette-Zentrums des Französischen Instituts in Paris und des Literarischen Colloquiums in Berlin (LCB). Von 2007-2013 lebte er in Hamburg, dann kehrte er nach Minsk zurück. Er ist Mitglied des belarussischen PEN-Zentrums.
 
Seit Ende 2020 leben Alhierd Bacharevič und seine Frau, die Dichterin Jula Cimafiejeva, auf Einladung der Kulturvermittlung Steiermark in Graz (Österreich).

Moderatorin:

Jacqueline Leung ©Jacqueline Leung Jacqueline Leung ist eine Schriftstellerin und Übersetzerin aus Hongkong. Sie ist Redakteurin bei der online Literaturzeitschrift Asymptote und Übersetzungsredakteurin bei der Literaturzeitschrift Cicada. Ihre Werke sind in ArtAsiaPacific, der Asian Review of Books, Cha (die erste internationale enslischsprachige, frei zugängliche Online-Literaturzeitschrift mit Sitz in Hongkong) und dem Voice & Verse Poetry Magazine erschienen. Sie hat einen MA in Englisch vom University College London und einen BA (First Honors) von der University of Hong Kong.