Erleben, lernen, wachsen

Mein SCHULWÄRTS!-Praktikum in Yogyakarta war mehr als nur Schule: Ich tauchte in den Unterricht, die javanische Kultur und das Leben in einer Gastfamilie ein. Zwischen Klassenraum, Deutsch-AG und Freizeit lernte ich enorm viel – über Lehren, Lernen und mich selbst. Das Praktikum stärkte meinen Berufswunsch und meinen interkulturellen Blick.

SCHULWÄRTS!-Praktikum in Yogyakarta, Indonesien © Larissa Tamara Krammel

Mein SCHULWÄRTS!-Praktikum an einer Senior High School in Yogyakarta war eine sehr positive und lehrreiche Erfahrung. Ich konnte den Deutschunterricht intensiv beobachten, selbst Stunden halten und an Projekten mitarbeiten. Gleichzeitig lernte ich die javanische Kultur, das Leben in einer Gastfamilie und die Stadt Yogyakarta gut kennen.
 

Anschaulicher und interaktiver Unterricht

An der Schule unterrichteten zwei Deutschlehrkräfte die Klassen 10 bis 12. Ich hospitierte bei beiden, durfte regelmäßig selbst unterrichten und leitete zwei Deutschclubs. Die Schüler waren sehr motiviert, diszipliniert und respektvoll. Der Schulalltag war durch feste Rituale geprägt, die für Ruhe, Struktur und ein starkes Gemeinschaftsgefühl sorgten. Neben Deutsch konnte ich auch andere Fächer und schulische Aktivitäten wie Prüfungsplanung, Exkursionen und Fortbildungen begleiten.

Besonders gern gestaltete ich Stunden in der Deutsch-AG, zum Beispiel zum Thema „Typisches Essen in Deutschland“. Dabei wurde mir klar, wie wichtig anschaulicher, interaktiver Unterricht und ein vielfältiges Deutschlandbild im DaF-Unterricht sind.

Erfahrungen fürs Leben

In meiner Freizeit erkundete ich Yogyakarta, nahm an Workshops teil, machte Sport und unternahm Ausflüge mit meiner Gastfamilie und anderen Praktikanten. Diese Zeit war kulturell sehr bereichernd und hat meine Selbstständigkeit gestärkt. Die Vorbereitung durch SCHULWÄRTS! und die Betreuung vor Ort waren sehr gut. Ich fühlte mich jederzeit unterstützt. Persönlich habe ich vor allem an Offenheit, Geduld und kultureller Sensibilität gewonnen. Das Praktikum hat mich in meiner Entscheidung für den Lehrerberuf bestärkt und mir gezeigt, wie wertvoll internationale Erfahrungen für die pädagogische Arbeit sind.
 

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