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Indonesien Bandung

01.- 08.07.2023
10:00-16:00 Uhr

Scopophilia: “Moving Images as Self-Reflection Mirrors”

Ausstellung|Die Student*innen des Studiengangs Film und Fernsehprogramm der Fakultät für Kunst- und Designpädagogik, Universitas Pendidikan Indonesia, präsentieren eine Ausstellung über den kreativen Prozess der Abschlussarbeiten.

  • Sprache Indonesisch
  • Preis Frei

“Moving Images as Self-Reflection Mirrors” © Scopophilia

Das Goethe-Institut Bandung und das Film- und Fernsehprogramm (FTV) der Fakultät für Kunst- und Designpädagogik (FPSD) der Universitas Pendidikan Indonesia haben in Zusammenarbeit eine Ausstellung der Abschlussarbeiten von drei Student*innen organisiert: Arsya Ardiansyah, Nanda Maulana und Shelvira Alyya. Diese Ausstellung wird von den Künstler*innen als eine Forschung über die Relevanz des Körpers für das Medium der bewegten Bildkunst betrachtet. Die Abschlussarbeiten werden in zwei verschiedenen Räumen mit unterschiedlichen Kontexten und Botschaften präsentiert. Daher integriert die Ausstellung zwei fortlaufende Perspektiven. Ein Ausstellungsraum konzentriert sich auf den Prozess, die Suche und die Datenverarbeitung bei der Schaffung der bewegten Bildkunstwerke und befindet sich im Goethe-Institut Bandung. Der andere Ausstellungsraum konzentriert sich auf die endgültigen bewegten Bildwerke, die das Ergebnis eines langen und kuratierten kreativen Prozesses darstellen. Es wurden hierbei verschiedene künstlerische Techniken und Herangehensweisen verwendet, um bewegte Bildwerke zu schaffen, die die persönliche Vision von unkonventionellen Kinomöglichkeiten widerspiegeln. Der Raum befindet sich im Boscha Space, Jl. Ir. H. Juanda Nr. 92, Bandung.

Die Ausstellung im Goethe-Institut Bandung zeigt die verschiedenen kreativen Vorgehensweisen bei der Schaffung der bewegten Bildkunstwerke, die aus unterschiedlichen Datenelementen wie Sensorik, Bildern und Texten mit relevanten künstlerischen Elementen zusammengesetzt und verarbeitet werden. Die Präsentation der Werke im Raum des Goethe-Instituts Bandung umfasst eine Installation von bewegten Bildkunstwerken sowie eine konventionelle Form der Kinopräsentation im Rahmen des öffentlichen Programms Filmvorführung. Diese Ausstellung zeigt die Harmonie zwischen dem Prozess und dem Ergebnis bei der Schaffung von bewegten Bildkunstwerken. Sie eröffnet einen Raum für Diskussionen über die Wertschätzung von Kunstwerken sowie über akademische Prozesse und Herausforderungen in der bewegten Bildkunst heutzutage.

Öffentliches Programm:
Filmvorführungen
4. und 6. Juli, 18.30 Uhr

Arsya Ardiansyah (geb. 2000, Bandung) ist ein Künstler aus Bandung, Indonesien. Er arbeitet mit Konzepten der bewegten Bilder und erforscht die Möglichkeiten des Kunstmediums. Dabei verwendet er interdisziplinäre Verfahren. Er experimentiert mit Flüssigkeiten und der Vielfalt von Formen, Farben und Bewegungen in den ‚laufenden‘ Bildkunstwerken. Häufig thematisiert er Fragen rund um den Menschen und dessen Bewusstsein mit einem psychoanalytischen Ansatz sowie Ideen zur Realität des Kinos.

Nanda Maulana (geb. 2001, Bandung) ist Regisseur und Drehbuchautor von Kurzfilmen sowie ein Künstler bewegter Bilder, der metafiktionale Idiome durch das Medium experimenteller Spielfilme ausarbeitet und Verfahren anwendet, die verschiedene Betrachtungsmöglichkeiten bieten.

Shelvira Alyya (geb. 1999, Bandung) erforscht in ihrer Praxis sich selbst durch künstlerische Räume und akademische Forschung und bezieht dabei den Körper in die Arbeit im Kontext von Frauen als Raum für Freiheit ein. Durch das experimentelle Medium Film bringt sie die Macht der Frauen in Bezug auf Körper und die Farbe Rot zum Ausdruck und schafft somit einen Raum für die Forschung über - wie Frauen sich selbst sehen -.