Schon auf den ersten Seiten stellt Jan Bauer klar: Es geht in "Der salzige Fluss" ums Alleinsein, um Ruhe und Innerlichkeit. Die Reise ist ein Selbstfindungs-Trip, um den Verlust der Mutter und das Ende einer 16 Jahre langen Beziehung zu verarbeiten. Der salzige Fluss ist ein trockenes Flussbett, dem Bauer von Alice Springs aus 25 Tage und Nächte folgt - 450 Kilometer lang. Davon 233 auf dem Larapinta-Trail.
Die zeichnerische Umsetzung findet bei Jan Bauer zu Hause, nach der Reise statt. Dabei filtert er die Essenz dessen heraus, was er erlebt hat. Um eine Geschichte zu erzählen, genügt es nicht, einfach nur Ereignisse wieder zu geben. Das Weglassen ist für Bauer ist der wahrscheinlich wichtigste Teil des Schaffensprozesses.
Als ich "Der salzige Fluss" 2014 las, war ich mir sicher: 5 von 5 Sternen - und trotz der simpel gezeichneten Gesichter und den sehr einfachen Szenen- und Bildfolgen: ein mutiges Stück Autofiktion!"
Um sich für seine Diplomarbeit inspirieren zu lassen, ist Philip Cassirer durch Nepal, Indien und Bangladesch gereist. Seine Erfahrungen hat er in seinem Comic »Was kostet ein Yak« verarbeitet.
Drei Monate zwischen morbidem Charme, Arroganz und Herzlichkeit: Sebastian Lörscher skizziert in „A bisserl weiter… ...geht's immer!“ das Lebensgefühl der Österreicher.
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Graphic Travelogues präsentiert Reiseerfahrungen von Comic-Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern, beleuchtet und identifiziert wiederkehrende Themen. Von Skizzen über Graphic Novels, grafischen Tagebüchern über Reisezeichnungen sammeln wir an dieser Stelle Schätze und hinterfragen Konzepte und Motivationen, Techniken und Erfahrungen.