15.11.2023, 17:00 Uhr (CET/MEZ)
Lives of Objects: Virtual Gathering #1
Diskussion|Neuausrichtung der Restitution
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Online Online
- Sprache Englisch
- Preis Gratis (Vorbuchung notwendig)
- Teil der Reihe: Lives of Objects: Virtual Gatherings
Im ersten Treffen geht es um eine Bestandsaufnahme der Restitution aus verschiedenen afrikanischen Perspektiven und dabei sowohl um historische als auch aktuelle Arbeiten zur Restitution. Moderiert von Sherry Davis, bringt „Lives of Objects: Online Gathering #1“ fünf Redner zusammen, um die Vielfalt der von AfrikanerInnen geleiteten Initiativen zu diskutieren. Dazu zählen z.B. „Open Restitution Africa“ und das Kollektiv Disrupting & Reorienting Restitution (das uns zum Titel dieser Veranstaltung inspiriert hat), die die Restitution vorantreiben und das Narrativ von einer eurozentrischen zu einer afrikazentrierten Sichtweise verschieben. TeilnehmerInnen sind Karen Ijumba, leitende Forscherin von Open Restitution Africa, Desiree Dibasen Nanuses, Fallstudienforscherin dieses Projekts, Oluwatoyin Zainab Sogbesan, Architektin für Kulturerbe, Kulturhistorikerin und Museologin, Juma Ondeng, Kulturberater des Ministeriums für Gender, Kultur, Kunst und Kulturerbe der Republik Kenia, sowie Heba Abd El Gawad, Forscherin und Kuratorin für indigenes Kulturerbe und Museen, deren Comics des Projekts „Egypt's Dispersed Heritage“ den Anstoß für das Gespräch geben. Diese Veranstaltung wird den Ton für die Reihe vorgeben: Erkundung, Neuausrichtung und Rückforderung der Restitutionserzählung und des Restitutionsprozesses aus verschiedenen afrikanischen Perspektiven.
Desiree Dibasen Nanuses ist Gründerin und Geschäftsführerin von The Curatorial Institute und des Yale University Institute for the Preservation of Cultural Heritage Fellow im Yale Director's Forum sowie Dekolonialisierungs-Beraterin für ein britisches Architekturbüro für ein Denkmal in Deutschland. Außerdem ist sie als Forscherin für die Initiative Open Restitution Africa von Digital Heritage Africa tätig. Ihre akademische Praxis umfasst eine Rolle als Kursleiterin an der Kingston University in London und als Doktorandin (2020/23) im Bereich der kuratorischen Praxis der bildenden Kunst, die den Lehrplan für dekoloniale Praxis erprobt, den sie als Ergebnis ihrer Dissertation entwickelt hat.
Heba Abd el Gawad, Expertin für ägyptisches Kulturerbe und Museen, ist Forschungs-stipendiatin am Institut für Archäologie des University College of London und spezialisiert auf die Geschichte der ägyptischen Archäologie und die ägyptische Wahrnehmung und Darstellung des alten Ägypten. Gemeinsam mit Professor Alice Stevenson hat sie das vom AHRC finanzierte Projekt "Egypt's Dispersed Heritage: Views from Egypt" (Ansichten aus Ägypten) mitentwickelt und war in verschiedenen kuratorischen Funktionen in Ägypten und im Vereinigten Königreich tätig. Für ihre gemeinnützige Arbeit im Bereich des Kulturerbes wurde sie zu einer der einflussreichsten 21 ägyptischen Frauen im Jahr 2021 ernannt.
Juma Ondeng studierte MA Cultural Heritage and International Development an der University of East Anglia (UK). Derzeit arbeitet er für die Nationalmuseen von Kenia als Keeper Antiquities, Sites and Monuments - Western Region. Er ist auch eines der Gründungsmitglieder des 2018 ins Leben gerufenen International Inventories Programme - ein internationales Forschungs- und Datenbankprojekt, das kenianische Objekte in Museen und Kulturerbe-Institutionen weltweit untersucht.
Karen Byera Ijumba arbeitet seit über 10 Jahren an der Schnittstelle von Forschung, kulturellem Erbe, Kreativität und digitalem Wissensmanagement. Sie hat einen LLB und BA (Hons) in Kulturerbe und öffentlicher Kultur von UCT und einen MA in Kunst- und Kulturmanagement. Karen Byera Ijumba schätzt die Begegnung mit verschiedenen Seinsweisen, die Betrachtung von Dingen als Rätsel und Karten und das Nachdenken darüber, wie einzelne Teile unter einem konzeptionellen Dach zusammenkommen. Derzeit ist sie leitende Wissenschaftlerin bei Open Restitution Africa.
Dr. Oluwatoyin Sogbesan ist Architektin, Kulturhistorikerin, Expertin für Kunst und Kulturerbe und Museologin. Sie ist die Gründerin von Àsà Heritage Africa, einer Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Identifizierung, Dokumentation und Erhaltung des afrikanischen Kulturerbes konzentriert. Sie ist Mitglied des International Council of Museums (ICOM), des International Council of Monuments and Sites (ICOMOS) und des Architecture and Urbanism Research Hub an der Universität von Lagos. Sie ist derzeit Stipendiatin für afrikanische Museologie am Smithsonian Institute.
BIOGRAPHIEN
Desiree Dibasen Nanuses ist Gründerin und Geschäftsführerin von The Curatorial Institute und des Yale University Institute for the Preservation of Cultural Heritage Fellow im Yale Director's Forum sowie Dekolonialisierungs-Beraterin für ein britisches Architekturbüro für ein Denkmal in Deutschland. Außerdem ist sie als Forscherin für die Initiative Open Restitution Africa von Digital Heritage Africa tätig. Ihre akademische Praxis umfasst eine Rolle als Kursleiterin an der Kingston University in London und als Doktorandin (2020/23) im Bereich der kuratorischen Praxis der bildenden Kunst, die den Lehrplan für dekoloniale Praxis erprobt, den sie als Ergebnis ihrer Dissertation entwickelt hat.
Heba Abd el Gawad, Expertin für ägyptisches Kulturerbe und Museen, ist Forschungs-stipendiatin am Institut für Archäologie des University College of London und spezialisiert auf die Geschichte der ägyptischen Archäologie und die ägyptische Wahrnehmung und Darstellung des alten Ägypten. Gemeinsam mit Professor Alice Stevenson hat sie das vom AHRC finanzierte Projekt "Egypt's Dispersed Heritage: Views from Egypt" (Ansichten aus Ägypten) mitentwickelt und war in verschiedenen kuratorischen Funktionen in Ägypten und im Vereinigten Königreich tätig. Für ihre gemeinnützige Arbeit im Bereich des Kulturerbes wurde sie zu einer der einflussreichsten 21 ägyptischen Frauen im Jahr 2021 ernannt.
Juma Ondeng studierte MA Cultural Heritage and International Development an der University of East Anglia (UK). Derzeit arbeitet er für die Nationalmuseen von Kenia als Keeper Antiquities, Sites and Monuments - Western Region. Er ist auch eines der Gründungsmitglieder des 2018 ins Leben gerufenen International Inventories Programme - ein internationales Forschungs- und Datenbankprojekt, das kenianische Objekte in Museen und Kulturerbe-Institutionen weltweit untersucht.
Karen Byera Ijumba arbeitet seit über 10 Jahren an der Schnittstelle von Forschung, kulturellem Erbe, Kreativität und digitalem Wissensmanagement. Sie hat einen LLB und BA (Hons) in Kulturerbe und öffentlicher Kultur von UCT und einen MA in Kunst- und Kulturmanagement. Karen Byera Ijumba schätzt die Begegnung mit verschiedenen Seinsweisen, die Betrachtung von Dingen als Rätsel und Karten und das Nachdenken darüber, wie einzelne Teile unter einem konzeptionellen Dach zusammenkommen. Derzeit ist sie leitende Wissenschaftlerin bei Open Restitution Africa.
Dr. Oluwatoyin Sogbesan ist Architektin, Kulturhistorikerin, Expertin für Kunst und Kulturerbe und Museologin. Sie ist die Gründerin von Àsà Heritage Africa, einer Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Identifizierung, Dokumentation und Erhaltung des afrikanischen Kulturerbes konzentriert. Sie ist Mitglied des International Council of Museums (ICOM), des International Council of Monuments and Sites (ICOMOS) und des Architecture and Urbanism Research Hub an der Universität von Lagos. Sie ist derzeit Stipendiatin für afrikanische Museologie am Smithsonian Institute.
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