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18:00–20:00 Uhr
(In)Visible Queer Kinship
Filmvorführung und Gespräch |Regenbogeneltern in China und Corona-Dating in Berlin. Filmwissenschaftler*in und Queer- Aktivist*in Jay Seipel im Gespräch mit dem im Berliner Exil lebenden chinesischen Filmemacher Popo Fan.
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Goethe-Institut Schweden, Stockholm
- Sprache Englisch. Die Filme werden auf Deutsch und Chinesisch mit englischen Untertiteln gezeigt.
- Preis Freier Eintritt. Bitte melden Sie sich über eventbrite.se an.
In der Dokumentation Mama Rainbow (2012) begegnen wir einem China, in dem viele Eltern Schwierigkeiten haben, die Homosexualität ihrer Kinder zu akzeptieren. Doch es gibt auch Hoffnung: Mütter aus verschiedenen Regionen des Landes erzählen offen von ihren Erfahrungen und ihrer bedingungslosen Liebe – ein bewegendes Porträt im Zeichen des Wandels.
Seit seinem Umzug von Peking nach Berlin im Jahr 2017 widmet sich Popo Fan zunehmend fiktionalen Stoffen. Seine Drehbücher und Regiearbeiten erkunden Themen wie Migration, Geschlecht und Identität – oft mit genreübergreifenden Elementen aus Komödie und Thriller. In Wegen Hegel (2023) begleiten wir den Philosophiestudenten Ping, der mitten im Corona-Lockdown nach Deutschland zieht. Er begegnet jemandem online und beschließt, ihn aufzusuchen. Eine Erkenntnis und eine unbekannte Flüssigkeit machen den Abend unvergesslich...
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite. Alle Gäste sind im Anschluss herzlich eingeladen, den Abend gemeinsam in unserer Bibliothek ausklingen zu lassen.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Cinema Queer organisiert.
Mitwirkende
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Popo Fan
Der Besuch von Popo Fan in Stockholm findet im Rahmen eines Residenzaufenthalts im Bergman-Haus auf Fårö statt, wo er an der Entwicklung seines ersten Spielfilms arbeitet. Popo Fan hat bereits mehrere Kurzfilme in Deutschland realisiert und engagiert sich weiterhin für queeren Aktivismus in China. Neben seiner filmischen Arbeit liebt er es zu kochen und zu singen – beides verbindet er charmant in seinen Kitchen Karaoke-Videos, die auf Instagram zu sehen sind.
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Jay Seipel
Jay Seipel lebt seit 2009 in Malmö und ist eine treibende Kraft hinter dem Malmö Queer Film Festival (MFQ). Jay hat Filmwissenschaft studiert, promovierte in kulturwissenschaftlicher Geschlechterforschung und engagiert sich seit vielen Jahren in der nicht-kommerziellen Filmszene in Deutschland und Schweden. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit mit und für Netzwerke innerhalb der queeren Community und darüber hinaus.
Links zum Thema
Ort
Bryggargatan 12A
111 21 Stockholm
Schweden
Ort
Bryggargatan 12A
111 21 Stockholm
Schweden