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19:00–20:30 Uhr
Meet the Author mit Ulli Lust
Autorinnengespräch |Online-Buchvorstellung und Gespräch
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Online Online
- Sprache Deutsch
- Preis Kostenlos
Im Juni 2026 nimmt Ulli Lust an Meet the Author teil, um ihr Werk vorzustellen, mit der Kulturjournalistin Sonja Eismann über ihren künstlerischen und forschungsbasierten Arbeitsprozess zu sprechen und Fragen des Publikums zu beantworten. Die Veranstaltung findet online und auf Deutsch statt.
Ulli Lust hinterfragt das vertraute Bild einer männlich dominierten Vorgeschichte und rückt weibliche Figuren ins Zentrum. Nach Jahren der Recherche zeigt ihr Sachcomic, wie Kunst, Empathie und gemeinschaftliches Handeln das Überleben unserer Spezies prägten. Kein Wunder, dass Die Frau als Mensch als erster Comic mit dem Deutschen Sachbuchpreis 2025 ausgezeichnet wurde – für die virtuose Verbindung von Bild und Wort.
Mitwirkende
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Ulli Lust
Autorin
Ulli Lust, geboren 1967 in Wien, ist eine österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin. Ihr Comic Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (avant-verlag) erhielt international viel Aufmerksamkeit und wurde mit dem Ignatz Award und dem Los Angeles Times Book Award ausgezeichnet. Es folgten unter anderem Flughunde (nach dem Roman von Marcel Beyer) und Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein (beide Suhrkamp). 2025 ist ihr Sachcomic Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte erschienen. Dieser ist als erster Comic überhaupt mit dem Deutschen Sachbuchpreis prämiert worden. 2026 erscheint der Folgeband Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen. Ulli Lust zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner*innen. Sie unterrichtet Zeichnung und Comic an der Hochschule Hannover.
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Sonja Eismann
Moderatorin
Sonja Eismann (*1973) ist eine deutsche Journalistin und Kulturwissenschaftlerin, Mitbegründerin von nylon. KunstStoff sowie des Missy Magazines, das sie auch mitherausgibt. Sie arbeitet als Autorin, Herausgeberin und Hochschuldozentin mit Schwerpunkten auf Popkultur, Feminismus und Geschlechterrepräsentationen. In ihrem Buch Candy Girls (2025) analysiert sie fortbestehende Machtungleichgewichte, Sexualisierung und Misogynie im Popbetrieb und widerspricht der These eines Matriarchats des Pop. 2024 übernahm sie die Popdozentur an der Universität Paderborn.
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