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9:30–17:00 Uhr

Deutschlehrer*innentag in Göteborg

Konferenz|Workshops, Vorträge und Autorinnengespräch

  • Humanistiska fakulteten | Humanisten, Göteborg

  • Sprache Deutsch
  • Preis 595 kr (Student*innen / Rentner*innen : 325 kr)

Humanisten © Göteborgs universitet

Humanisten © Göteborgs universitet

Der Deutschlehrer*innentag 2026 findet zum zweiten Mal in Folge bei Humanisten und in Zusammenarbeit mit der Universität Göteborg statt. Er ist DAS Ereignis für alle in Westschweden, die Deutsch unterrichten.

In diesem Jahr gibt es abermals hochqualitative Beiträge. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten wir die Rolle des Deutschen, in der Welt, in Deutschland und natürlich auch in Schweden. Mit zwei sehr praktischen Workshops liefern wir allen Teilnehmer*innen Ideen, die sie direkt am Montag danach sinnvoll in ihrem Unterricht einsetzen können.

Hier ist das vorläufige Programm:
  • 08:45-09:30 Registrierung
  • 09:30 Begrüßung
  • 09:35-10:35 Vortrag Magnus P. Ängsal (Göteborg): Nicht nur in Europa - Deutsch als Weltsprache mit einem Schwerpunkt auf Namibia
  • 10:35-11:00 PAUSE
  • 11:00-11:45 Workshop 1: Piotr Stefanski (PL)  „Grammatik attraktiv unterrichten“
  • 11:00-11:45 Workshop 2: Pia Scholer (Strömstad) & N.N. „Werkstatt Superhit – Musik im Unterricht“
  • 11:45-13:00 Mittagspause
  • 13:00-13:30 Allgemeine Informationen
  • 13:30-14:15 Workshop 1: Piotr Stefanski „Grammatik attraktiv unterrichten“
  • 13:30-14:15 Workshop 2: Pia Scholer „Werkstatt Superhit – Musik im Unterricht“
  • 14:15-14:30 Pause
  • 14:30-15:30 Anita Thomas (Fribourg): „Sprechen im Fremdsprachenunterricht. Praxisbeispiele aus einem laufenden Forschungsprojekt in der Deutschschweiz” 
  • 15:30-15:45 Pause
  • 15:45-17:00 Autorinnengespräch und Buchvorstellung: Issa von Mirrianne Mahn (Frankfurt)
  • 17:00 Ende

Magnus P. Ängsal: Nicht nur in Europa - Deutsch als Weltsprache mit einem Schwerpunkt auf Namibia

In diesem Vortrag wird die deutsche Sprache in einem globalen Kontext ins Auge gefasst. Deutsch wird in einer beachtlichen Anzahl von Ländern von deutschstämmigen Minderheiten gesprochen, z.B. in Brasilien und Namibia.  Anhand eines Überblicks über die Stellung des Deutschen in der Welt wird anschließend Namibia und seine deutschsprachige Community näher betrachtet. 
Magnus P. Ängsal ist Dozent  im Fach Deutsch an der Universität Göteborg. Beruflicher Hintergrund: Journalist. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Sprache und Politik, politische Rhetorik sowie Genderlingustiik.

Piotr Stefanski: Grammatik leicht gemacht

Grammatik ist nicht gerade der beliebteste Teil des Deutschunterrichts. Sie gilt
als schwierig und langweilig. Zudem verbinden Schüler*innen das Grammatiklernen oft mit mühsamen Übungen und natürlich mit Tests. Im Workshop überlegen die Teilnehmenden, wie man Grammatik aktiv attraktiv, entdeckend und spielerisch vermitteln kann. Studium der Piotr Stefanski hat Germanistik in Krakau studiert. Er ist Lehrkraft und Beauftragter für Didaktik am Österreich Institut Polen und leitet Präsenz- und Online-Kurse für Jugendliche und Erwachsene, Er ist Fachberater beim Cornelsen Verlag.

Pia Scholer: Werkstatt Superhit

Pia Scholer ist Deutschlehrerin in Strömstad. Zusammen mit Christiane Zwolinska und Daniel Johnson gehört sie dem Team von Språklärarnas riksförbund an, das das Projekt „Der Superhit“ für das Fach Deutsch in Schweden entwickelt hat. Pia nimmt uns mit in ihre Werkstatt und zeigt, wie man Songs didaktisieren kann,

Anita Thomas: Mehrsprachigkeit

Anita Thomas ist Professorin für Französisch an der Universität Fribourg und eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Mehrsprachigkeit. Als Schweizerin kommt sie überdies aus einem Land, in dem Viersprachigkeit täglich gelebt wird. Ihr Vortrag befasst sich mit den Erfahrungen von überwiegend deutschsprachigen Schüler*innen beim Erlernen des Französischen. Hieraus entwickelt Anita Beobachtungen, die auch für den Deutschunterricht schwedischer Lerner*innen nutzbar gemacht werden können.

Mirrianne Mahn: Issa

Mirrianne Mahn ist eine in Kamerun geborene Frankfurterin. 2024 hat sie ihren Roman „Issa“ veröffentlicht, in dem sie anhand der Lebensgeschichte von fünf Frauen, deren Schicksal eng mit deutscher Kolonialgeschichte und dem Streben nach Selbstbestimmung verbunden ist. Mirrianne ist Autorin, Theatermacherin, Aktivistin und intersektionale Feministin.
Im Gespräch mit Rainer Fußgänger vom Goethe-Institut Schweden stellt sie ihr Buch vor und setzt es in den aktuellen, zeitgeschichtlichen Kontext.