Oktober
Samstags 20:30 Uhr
(1., 8., 15., 22.10.)
Sonntags 19:30 Uhr
(2., 9., 16., 23.10.)

Die Barbaren

Theater|Nino Haratischwili

  • Sala Lazarof, Montevideo

  • Sprache Spanisch

Drei Gesichter, gefärbt in bläulichen und rötlichen Tönen. © Goethe-Institut

Schauspielerin: Carolina Rebollosa Villegas
Regisseurin: Florencia Caballero Bianchi
Übersetzerinnen: Leticia Hornos Weisz und Jana Blümel

Marusya wartet um 3:15 Uhr an einer Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Das Terminal befindet sich am Stadtrand. Auf der Suche nach dem kapitalistischen Glück wanderte Marusja 1993 mit ihrem Sohn nach Berlin aus. Fast 30 Jahre später ist nichts so, wie sie es erwartet hat, und sie putzt eine Küche, als könnte sie die Geschichte wegwischen.

Die Barbaren ist ein deutlicher Spiegel der Hassdiskurse gegenüber Migranten. Ein grotesker Bericht darüber, was wir zu tun bereit sind, wenn die Welt, die wir wollen, uns nicht will. Denn was unsere Gesellschaft heutzutage am meisten ausschüttet, ist Ablehnung.

Marusya kann den Geruch nicht ertragen. Marusja ist von ihnen angewidert. Marusja hält sie für Barbaren.

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Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut realisiert und wurde im Rahmen des Residenz-Programm der Sala Lazaroff ausgewählt.