Gamescom 2026

Mit mehr als 360.000 Besuchern und über 36.000 Fachbesuchern aus 131 Ländern haben die gamescom und die gamescom dev 2026 erneut ihre Position als weltweit größte Gaming-Veranstaltungen und als führende Geschäfts- und Ökosystemplattformen für die internationale Spieleindustrie bestätigt.

Dank seiner wertvollen Partnerschaften mit der Film- und Medienstiftung NRW und der gamescom dev war das Goethe-Institut Subsahara-Afrika während der gesamten gamescom-Woche stark und wirkungsvoll vertreten. Vom gamescom dev-Stipendienprogramm über das NRW International Industry Meetup bis hin zum erstmals stattfindenden NRW Games Reception und zahlreichen Initiativen zum Networking und Wissensaustausch förderten diese Kooperationen einen bedeutenden kulturellen Austausch, den Branchendialog und die Entwicklung des Ökosystems über Regionen hinweg. 

Während der „Games Connect Africa“ versammelte sich am Stand der Film- und Medienstiftung NRW eine große Zuhörerschaft um einen Redner.  © Fabian Strauch

Gamescom 2026

Ein großes Highlight war der erstmals stattfindende NRW-Games-Empfang, der rund 1.000 Vertreter der nationalen und internationalen Spieleindustrie am Rheinufer zusammenbrachte. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement Nordrhein-Westfalens, seine Position als führender Standort der Spieleindustrie zu stärken und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Politik, Wirtschaft und der Kreativbranche zu schaffen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, internationale Angelegenheiten und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Leiter der Staatskanzlei, gemeinsam mit Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW. In seiner Begrüßungsrede hob Ministerpräsident Hendrik Wüst die wirtschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Spielen hervor.

Am NRW-Stand waren zudem hochrangige Gäste zu Gast, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester. Ihre Besuche unterstrichen einmal mehr die wachsende Bedeutung der Spieleindustrie als Motor für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung, kulturellen Ausdruck und soziales Engagement.

Am ersten Tag des Programms standen Diskussionen mit Branchenführern und Interessenvertretern aus Afrika, Brasilien und Thailand im Mittelpunkt, bei denen internationale Spielemärkte und neue Möglichkeiten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit beleuchtet wurden. Die Sitzung „GamesConnect AFRICA“ zeigte auf, wie gezielte Fördermittel, Programme zum Kapazitätsaufbau, berufliche Netzwerke und politische Interessenvertretung zur Entwicklung eines nachhaltigen und inklusiven Spiele-Ökosystems auf dem gesamten afrikanischen Kontinent beitragen können.

Weitere Veranstaltungen beleuchteten die Rolle São Paulos als Tor zum lateinamerikanischen Spielemarkt sowie den wachsenden Einfluss Thailands innerhalb der globalen Spieleindustrie.

Durch Initiativen wie den NRW Games Reception und das International Business Meetup schufen das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Köln, KölnBusiness und die Film- und Medienstiftung NRW eine dynamische Plattform für internationales Networking, neue Partnerschaften und den Branchenaustausch und stärkten damit den Ruf Nordrhein-Westfalens als führender Standort für die Spieleindustrie weiter.

Das Goethe-Institut Subsahara-Afrika bedankt sich herzlich bei allen Partnern, Mitarbeitern, Referenten und Teilnehmern, deren Engagement und Unterstützung diese groß angelegte internationale Zusammenarbeit zu einem Erfolg gemacht haben. Gemeinsam bauen wir weiterhin Brücken zwischen den Gemeinschaften, fördern Innovationen und schaffen neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum innerhalb des globalen Gaming-Ökosystems.

Die gamescom ist nach wie vor die weltweit größte Gaming-Veranstaltung und die wichtigste Geschäftsplattform für die internationale Spieleindustrie. Sie bringt Entwickler, Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Spieler aus aller Welt zusammen, um die Zukunft des Gaming mitzugestalten.

Bildnachweis: NRW Games-Empfang – Landesregierung Nordrhein-Westfalen/Maigut Media, Film- und Medienstiftung NRW, Kölnbusiness.
Fabian Strauch, Meike Preckel, Robin Teller