Playful Obscura
Dritte Edition

Graphic for the PLAYFUL OBSCURA: Arthouse Games Residency Africa 2027, featuring a colourful stylised logo on a soft textured background. © Woinshet Goshu

Im Rahmen des vom Goethe-Institut in Auftrag gegebenen Projekts „GamesConnect AFRICA“ laden A MAZE., das Goethe-Institut Addis Abeba, Creative HUB Ethiopia, der British Council und die Alliance Ethio-Française freuen sich, eine offene Ausschreibung für die „PLAYFUL OBSCURA – Arthouse Games Residency“ bekannt zu geben, eine dreiwöchige Künstlerresidenz, die vom 25. Januar 2027 bis zum 14. Februar 2027 in Addis Abeba, Äthiopien, stattfindet.

Dieses Residenzprogramm ist als Rahmen konzipiert, um Künstler und Künstlerinnen zu unterstützen, die im Bereich der Arthouse-Spiele und spielerischen Medien tätig sind.

Diese Ausschreibung ist nun abgeschlossen. 

PLAYFUL OBSCURA: Arthouse Games Residency Africa 2027 

Projektzeitplan:

  • Offene Ausschreibung: 16. Oktober 2026 bis 1. November 2026
  • Frage-und-Antwort-Runde – Alles, was Sie über „Playful Obscura“ wissen müssen (online): 22. Oktober 2026 – 13:00 Uhr (Deutschland & SAST) | 11:00 Uhr (GMT) (vorherige Anmeldung erforderlich)
  • Präsenz-Residenz in Äthiopien: 25. Januar 2027 bis 14. Februar 2027
Über die Residenz

Die Residenz ist Ausdruck der Anerkennung der wachsenden Bedeutung und des künstlerischen Potenzials von spielerischen Medien und Arthouse-Spielen innerhalb der Kunstwelt im weiteren Sinne, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der aufstrebenden afrikanischen Szene liegt. Sie zielt darauf ab, innovative und experimentelle Kunstpraktiken zu fördern, die die Grenzen traditioneller Formen erweitern und die zunehmende Verflechtung von Kunst, Technologie und interaktiven Erlebnissen anerkennen. Die Residenz wird zwei Künstler und Künstlerinnen gleichzeitig aufnehmen.

Statement des Kurators
 
„Playful Obscura ist ein Residenzprogramm, das Kunstschaffende vom afrikanischen Kontinent den Raum und die Zeit gibt, durch Spiele mit lokalen Geschichten und Identität zu experimentieren.

Wir nennen es ‚Arthouse-Spiele‘. Wir begrüßen Spiele und spielerische Medienprojekte, die uns helfen, uns selbst besser zu verstehen, und die es den Spielende ermöglichen, verschiedene Kulturen, Perspektiven und Standpunkte kennenzulernen. Es gibt keine Grenzen. Es könnte sich um ein spielbares Gedicht oder einen Essay handeln, um ein Statement oder einen digitalen Moment, der bei uns als Spielende einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Die Residenz richtet sich an Kunstschaffende, die das künstlerische Potenzial des Mediums ausloten und einzigartige, ungewöhnliche Erlebnisse schaffen möchten, bei denen die künstlerische Vision im Mittelpunkt steht.

Die während der Residenz entstandenen Werke werden auf der A MAZE. / Berlin 2027 ausgestellt.

Wir freuen uns auf eure Vorschläge. Viel Erfolg!“
Thorsten S. Wiedemann, künstlerischer Leiter von A MAZE.

Wer sollte sich bewerben?

Wir suchen in Afrika ansässige Künstler und Künstlerinnen, die in den Bereichen spielerische Medien und Arthouse-Spieleentwicklung tätig sind. Dazu zählen beispielsweise Spieledesigner und -designerinnen, Digitalkünstler und Digitalkünstlerinnen, Künstler und Künstlerinnen für interaktive Installationen sowie alle, die auf innovative Weise die Schnittstelle zwischen Spielen und Kunst erforschen.
Es werden Künstler und Künstlerinnen in verschiedenen Karrierestufen berücksichtigt, wobei eine Mischung aus Nachwuchskünstler und Nachwuchskünstlerinnen und Künstler und Künstlerinnen in der Mitte ihrer Karriere angestrebt wird, um den Dialog und Austausch zu fördern.

Die Künstler und Künstlerinnen sollten über ausreichende Fähigkeiten verfügen, um selbstständig als Solokünstler und Solokünstlerin, Spieleentwickelnde oder -gestaltende an ihrem Projekt arbeiten zu können. Die Vergabe von Aufträgen an externe Partner und/oder die Inanspruchnahme von Unterstützung durch Residenzkollegen und -kolleginnen oder die lokale Gemeinschaft wird begrüßt, ist jedoch nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden und im Produktionsbudget von 1.000 Euro enthalten.

Was das Residenzprogramm bietet

Angesichts der intensiven dreiwöchigen Dauer konzentriert sich die Unterstützung auf:

Laufzeit: Drei Wochen, 25. Januar bis 14. Februar 2027
Ort: Addis Abeba und Umgebung, Äthiopien.

Anzahl der Künstler: Im Rahmen der Residenz werden zwei Personen aufgenommen.

Wohnraum: Für beide Personen wird ein eigener Wohnraum bereitgestellt, idealerweise, um das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und informellen Austausch zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten sollen sauber und komfortabel sein und können privat oder gemeinsam genutzt werden.

Reisen: Hin- und Rückflug aus dem Herkunftsland sowie der Transport vor Ort bei Ankunft in Äthiopien werden vollständig übernommen.

Arbeitsraum: Es wird ein gemeinsamer Arbeitsraum für die Konzeption und Entwicklung der Projekte bereitgestellt.

Produktionskosten: Pro Teilnehmende werden Produktionskosten in Höhe von bis zu 1.000 Euro bereitgestellt. Diese decken Materialkosten sowie alle sonstigen Kosten ab, die zur Umsetzung des vorgeschlagenen Projekts nach Genehmigung des Konzeptnachweises erforderlich sind.

Aufwandsentschädigung: Jeder Teilnehmende erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300 Euro, die die Verpflegung und andere persönliche Bedürfnisse für die gesamte Dauer des Aufenthalts abdeckt.

Programm: Es werden Gelegenheiten zum Austausch und zur gegenseitigen Rückmeldung zwischen den beiden Residenzkünstler und -Künstlerinnen geboten; Peer-to-Peer-Lernen und Austausch werden gefördert, möglicherweise einschließlich Workshops und Besuchen in offenen Ateliers mit der lokalen Gemeinschaft.

Engagement: Die Erkundung der lokalen Umgebung in Äthiopien als potenzielle Inspirationsquelle sowie das Engagement in der Gemeinschaft werden gefördert.

Auswahlverfahren

„Playful Obscura“ zielt darauf ab, Bewerbende zu finden, deren künstlerische Praxis mit dem Schwerpunkt des Residenzprogramms auf spielerischen Medien und der Entwicklung von Arthouse-Spielen im Einklang steht. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, die sich aus den Projektpartnern zusammensetzt.
Bei den Auswahlkriterien werden der künstlerische Wert sowie das Entwicklungspotenzial innerhalb des dreiwöchigen Zeitrahmens berücksichtigt. 

Jury:

  • A MAZE.,
  • Creative HUB Ethiopia,
  • Alliance Ethio-Française,
  • Goethe-Institut,
  • British Council

So bewerben Sie sich

Bitte reichen Sie Unterlagen ein, die Ihre Arbeit im Bereich Playful Media und/oder Arthouse-Games bestmöglich veranschaulichen. Dazu können beispielsweise ein Portfolio, ein Projektvorschlag, Links zu bisherigen Arbeiten oder weitere relevante Materialien gehören.
Die Ausschreibung ist bis zum 1. November 2026 geöffnet und richtet sich an in Afrika ansässige Künstler und Künstlerinnen, die im Bereich Playful Media und/oder Arthouse-Game-Entwicklung tätig sind.
Im Oktober findet eine Info- und Fragerunde (Q&A-Session) statt. Ehemalige Teilnehmende sowie die Organisatoren des Programms stehen dabei für Fragen zur Verfügung.
Die Teilnahme an der Info-Session/Q&A-Session am 22. Oktober (13:00 Uhr SAST/Deutschland, 11:00 Uhr GMT) ist verpflichtend. Die Anmeldung erfolgt über den entsprechenden Link.

BEWERBEN SIE SICH HIER FÜR DAS RESIDENZPROGRAMM: BEWERBUNGSFORMULAR

Sollten Sie bis zum 11. November 2026 keine Benachrichtigung erhalten haben, betrachten Sie Ihre Bewerbung bitte als abgelehnt.

Projektzeitplan

Offene Ausschreibung: 16. Oktober 2026 bis 1. November 2026
Q & A Runde  - Alles, was Sie über „Playful Obscura“ (online) wissen müssen: 22. Oktober (13:00 Uhr SAST/Deutschland – 11:00 Uhr GMT)
Interne Juryauswahl: 4. November 2026 (13:00 Uhr SAST/Deutschland – 11:00 Uhr GMT)
Residenz: 25. Januar 2027 – 14. Februar 2027
Verhaltenskodex / Leitlinien zur Inklusion

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  • British Council
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