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17:00 Uhr

IDAHOBIT – Die Macht der Gemeinschaften: Geschlecht, Sprache und Macht

Film, Podiumsdiskussion, Networking|Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie (IDAHOBIT) lädt das Goethe-Institut am 21. Mai 2025 zu einem inspirierenden Abend ein.

  • Goethe-Institut Johannesburg, Johannesburg

  • Sprache Englisch
  • Preis Eintritt frei

Ein lebhafter, bunter Regenbogen-Regenschirm, von unten betrachtet. In fetten Buchstaben steht „IDAHOBIT“, gefolgt von „Die Kraft der Gemeinschaften: Geschlecht, Sprache und Macht“. Das Bild verdeutlicht die Themen Inklusion, Vielfalt und kollektive Stärke bei der Auseinandersetzung mit geschlechts- und sprachbezogenen Fragen. © Goethe-Institut

Ein lebhafter, bunter Regenbogen-Regenschirm, von unten betrachtet. In fetten Buchstaben steht „IDAHOBIT“, gefolgt von „Die Kraft der Gemeinschaften: Geschlecht, Sprache und Macht“. Das Bild verdeutlicht die Themen Inklusion, Vielfalt und kollektive Stärke bei der Auseinandersetzung mit geschlechts- und sprachbezogenen Fragen. © Goethe-Institut

Unter dem Motto „Die Macht der Gemeinschaften: Geschlecht, Sprache und Macht“ setzen wir uns gemeinsam für Vielfalt, Solidarität und Sichtbarkeit ein.

Freuen Sie sich auf eine Filmvorführung, eine Podiumsdiskussion mit spannenden Gästen, Live-Musik und zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Die Podiumsdiskussion konzentriert sich auf das Thema „Die Macht der Gemeinschaften: Geschlecht, Sprache und Macht“. Sprache prägt die Art und Weise, wie wir denken, wie wir zusammenleben und wie wir Geschlecht und Identität wahrnehmen. Aber wer entscheidet, wie wir sprechen – und wer wird durch Sprache sichtbar oder unsichtbar gemacht?

Gemeinsam mit Stimmen aus Aktivismus, Wissenschaft und Kunst werden wir untersuchen, wie Sprache ein Werkzeug zur Stärkung sein kann – aber auch, wie sie ausgrenzen oder schaden kann. Dieses Gespräch lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie der bewusste Umgang mit Sprache dazu beitragen kann, Räume der Vielfalt, Gerechtigkeit und Zugehörigkeit zu schaffen.

Filmbeschreibung:

„Young, Gifted & Queer“ ist ein mutiges und zutiefst menschliches Porträt der schwarzen queeren Identität in Südafrika. Anhand des Lebens und der Stimmen von Künstlern und Aktivisten wie Andiswa Dlamini, Umlilo, S'bo Gyre, Dr. Bev Ditsie und Lula Odiba untersucht der Film, wie Kunst, Repräsentation und Gemeinschaft auf kraftvolle und oft unerwartete Weise miteinander verflochten sind. Der Dokumentarfilm feiert nicht nur die Freude und Widerstandsfähigkeit der Queer-Community, sondern ist auch ein Aufruf zum Handeln – er zeigt, wie das Erzählen von Geschichten Narrative verändern und echte soziale Veränderungen vorantreiben kann.

Programmübersicht

17:00 – 17:15 Ankunft & Begrüßungsempfang
17:15 – 18:00 Eröffnungsrede & Filmvorführung „Young, Gifted and Queer“ von Renaldo Schwarp
18:00 – 19:00 Podiumsdiskussion
19:00 – 21:00 DJ Lelowhatsgood, Networking & informeller Austausch

Referenten

  • Thembi Matroshe ist eine in Johannesburg ansässige multidisziplinäre Kunstschaffende, zertifizierte Lebensberaterin und LGBTQIA+-Aktivistin. Sie hat in den Bereichen Kuratorium, öffentliche Programmgestaltung und Einbindung von Regierungsakteuren gearbeitet, um Inklusion und Transformation zu fördern. Als Gründungsmitglied des Kollektivs Re-curators konzentriert sich ihre Arbeit auf die kulturelle Produktion von Schwarzen in Afrika und der Diaspora. Thembakazi hält außerdem Sensibilisierungsvorträge für Unternehmen, um die Inklusion von LGBTQIA+ am Arbeitsplatz voranzutreiben. Sie hat Abschlüsse von der University of Cape Town und der University of the Witwatersrand.

  • Dr. Kudzaiishe Vanyoro ist Forscher und Projektmanager am Wits Centre for Diversity Studies. Er hat einen Doktortitel in Critical Diversity Studies von der University of the Witwatersrand. Er beschäftigt sich mit kritischer Diversitätskompetenz, Gender, Sexualität, Medien(vermittlung) und Kulturwissenschaften sowie queerem Panafrikanismus. Die Wits Faculty of Humanities, die Queer African Studies Association (QASA) und die South African Sociological Association (SASA) haben seine Arbeit mit Preisen ausgezeichnet.