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13:00–17:00 Uhr

Rooted in Tradition: Indigenous Crops and Sustainable Food Systems

Workshop|A participatory workshop on indigenous crops and their cultural, nutritional and ecological benefits.

Werbegrafik für „Rooted in Tradition: Indigene Nutzpflanzen und nachhaltige Ernährungssysteme“ mit erdigen Grün- und Orangetönen, Symbolen für Samen und Keimlinge sowie der Überschrift „Cultivating Sustainable Futures“. © Goethe-Institut

Werbegrafik für „Rooted in Tradition: Indigene Nutzpflanzen und nachhaltige Ernährungssysteme“ mit erdigen Grün- und Orangetönen, Symbolen für Samen und Keimlinge sowie der Überschrift „Cultivating Sustainable Futures“. © Goethe-Institut

Im Rahmen des Projekts Cultivating Sustainable Futures wird das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit African Marmalade einen Raum für einen sinnstiftenden Austausch über indigene Nutzpflanzen schaffen. Ziel ist es, die Teilnehmenden in die Geschichte und kulturelle Bedeutung indigener Nutzpflanzen einzuführen sowie deren gesundheitliche Vorteile und ökologische Relevanz für ein nachhaltigeres Ernährungssystem zu vermitteln.

Die Mission von African Marmalade, traditionelle Nutzpflanzen wiederzubeleben, fügt sich nahtlos in dieses Thema ein. Dabei geht es nicht nur um den Anbau und Konsum dieser Pflanzen, sondern um die Rückgewinnung von Identität, die Wiederverbindung von Gemeinschaften mit traditionellem Ernährungswissen und den Aufbau nachhaltiger Zukünfte, die in afrikanischen Traditionen verwurzelt sind.

Diese Veranstaltung wird folgende Aspekte hervorheben:
  • Die Geschichte und kulturelle Bedeutung indigener Nutzpflanzen sowie ihre Rolle bei der Gestaltung nachhaltiger Zukünfte.
  • Die ernährungsphysiologischen Vorteile indigener Nutzpflanzen und pflanzlicher Alternativen.
  • Die Bedeutung indigener Nutzpflanzen für eine klimabewusste Landwirtschaft, gentechnikfreie Anbaumethoden und nachhaltige Bewirtschaftungsformen zum Schutz der Böden.
Das Workshop-Format legt den Schwerpunkt auf interaktiven Wissensaustausch, praxisnahe Einblicke und ansprechende Präsentationen.

Leitung: Siphiwe Sithole
Unternehmerin Siphiwe Sithole verließ die Unternehmenswelt, um African Marmalade zu gründen, wo sie indigene afrikanische Kulturen anbaut und andere Erzeuger*innen dazu inspiriert, ihrem Beispiel zu folgen. African Marmalade besitzt derzeit eine umfangreiche Saatgutbank mit sowohl indigenem als auch nicht-indigenem ökologischem Saat- und Pflanzgut. Damit arbeitet die Organisation im Kern eines nachhaltigen Ernährungssystems. African Marmalade verfolgt das Ziel, Lebensmittel zu demokratisieren und zu entpolitisieren, den Zugang zu ökologischem Saatgut zu verbessern, Ernährungssouveränität zu stärken und das kulturelle Erbe zu schützen. „Wir wollen diese Farm zur Wiege afrikanischer Nutzpflanzen machen.“ – Siphiwe Sithole, 2022