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Goethe-Institut im Exil

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20:00 Uhr

Mapping Sounds in Exile

Konzerte, Listening Sessions & Performances|Festival Tag 3

Photograph from a train window with the logo of Mapping Sounds in Exile © Dima Strapchev

Line Up // Tag 3

Patterns of Nostalgia

Welche Beziehung haben wir zu unseren Erinnerungen und Gefühlen? Wie können Klänge persönliche Erfahrungen übersetzen?

Im gegenwärtigen Klima, geprägt von Abgrenzung und Angst, gewinnt der Akt des Zuhörens an Bedeutung. Zuhören schafft Verbindungen zwischen verschiedenen Realitäten und überträgt Erfahrungen und Gefühle auf eine verkörperte und universelle Ebene jenseits von statischen Konzepten. Klänge von Ukulele, Elektropop und Synthesizerklängen bis hin zu nahöstlicher Popkultur und rhythmischen Elementen verschmelzen und lösen sich in neuen Harmonien auf, die ambivalente Gefühle von Zugehörigkeit und Melancholie zum Ausdruck bringen.

Hanik Soleimani (Electro-Pop Set) - 20:00 Uhr

Hanik Soleimani präsentert Stücke aus ihrem Album, das stark von der Popkultur des Nahen Ostens inspiriert ist. Das Publikum erwartet ein minimalistisches Ein-Personen-Elektro-Pop-Set, bei dem auch einige Puppen für unterhaltsame Momente sorgen. Die Performance findet auf einem Schreibtisch statt, ausgestattet mit einem Laptop, einem Controller, einem Synthesizer und einer elektrischen Ukulele.

Sasha Smirnova (Sound Performance: Shared Strain) - 21:00 Uhr

Ausgebildet als klassische Pianistin, steht bei Sasha Smirnovas Auftritten das Keyboard im Mittelpunkt. Die Künstlerin nutzt es, um sorgfältig entwickelte digitale und analoge Klangbilder zu erzeugen, die sie mit Vocals und wechselnden rhythmischen Mustern vereint. Die harmonischen und rhythmischen Elemente ihres Live-Sets fließen ineinander über und lösen sich wieder auf. Die eklektischen Klangbilder, inspiriert von verschiedenen Genres und reichend von Klavierpassagen bis hin zu Upbeat-Hi-Hats und Basslines, sollen Erinnerungen und Nostalgie wecken und subtile, melancholische Gefühle hervorrufen.

 


Künstler*innen

Hanik Soleimani Hanik Soleimani © Fabio Thieme

Hanik Soleimani, geboren 1995 in Teheran, Iran, ist Puppenspielerin, Sängerin und Songwriterin und lebt in Berlin. Sie studierte Puppenspiel an der Universität Teheran und setzte ihren Weg an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin fort. Durch ihre Leidenschaft für musikalische Puppenkomödien hat Hanik bisher zwei Musicals verfasst. Sie ist außerdem Mitglied von Ovis, einer Berliner Jazz-Fusion-Band, die mit Musiker*innen des Jazz-Instituts Berlin zusammenarbeitet, und vom LAN Ensemble, einer experimentellen Band, die Verbindungen zwischen Teheran und Berlin zieht. Derzeit arbeitet sie an ihrer ersten EP, Djoodja in Wonderland.
 

Sasha Smirnova Sasha Smirnova © nara is neus

Sasha Smirnova ist eine belarusische Produzentin und visuelle Künstlerin, die in Berlin lebt. Nachdem sie ihre Kindheit der Ausbildung zur Pianistin gewidmet hatte, unterbrach eine Handgelenksverletzung ihren musikalischen Werdegang. Nach mehreren beruflichen Umwegen kehrte sie schließlich zur Musik zurück und veröffentlichte ihre Debütsingle und -EP auf dem in Helsinki ansässigen Label World Canvas. Derzeit entwickelt sie ihren Sound weiter und arbeitet an ihrer nächsten EP.