Veranstaltungsreihe
dreitägiges Programm
Mapping Sounds in Exile
Festival
Rap, elektronische Musikkompositionen und DJing, Klangkunst, multimediale Kunstpraktiken und experimentelle Sounds – das Goethe-Institut im Exil und die Berlin School of Sound präsentieren das dreitägige Musikfestival Mapping Sounds in Exile im Kunsthaus ACUD Berlin. Am 17., 18. und 27. Oktober laden Musiker*innen unter anderem aus Belarus, Iran und dem Sudan zu Konzerten, Performances und Listening Sessions ein.
Teilnehmende Künstler*innen sind Rami Abi Rafi, Sarah Farina, Falyakon, Zeyo Mann, Sarvenaz Mostofey, Ludmila Pogodina, Sasha Smirnova und Hanik Soleimani.
Obwohl die Musiker*innen, die oft von Heimatverlust betroffen sind, aus verschiedenen Teilen der Welt stammen, verbindet sie in vielerlei Hinsicht die Auseinandersetzung mit Widerstand, Migration, (Nicht-)Ankommen und Erinnerung. Musik dient ihnen allen als Quelle und Anknüpfungspunkt in Momenten der Orientierungslosigkeit. Auch wenn sie ihre Herkunftskontexte verlassen mussten, überdauern ihre musikalischen Traditionen im Klangvorrat ihres eigenen Wirkens.
Inzwischen mehrheitlich in Berlin lebend, ergänzen die Musiker*innen ihr klangliches Repertoire durch die Erfahrung neuer Kontexte. Mapping Sounds in Exile zeichnet daher nicht nur eine Landkarte politischer Krisenorte, sondern vor allem einen Atlas diverser Musiktraditionen, die sich über Grenzen hinaus behaupten und erweitern. Das Festival folgt dem Ziel, die diversen Stile und Einflüsse von Pop-Musiker*innen zu zeigen, die Brüche und Neubeginne erleben mussten. Ihre Sichtbarkeit soll gestärkt und transnationale Vernetzung gefördert werden.
Berlin School of Sound - Sound Art Education and Community Center for Music bietet praxisorientierte Workshops und Kurse in Klangkunst, Komposition, elektronischer Musik, Audioproduktion und anderen verwandten Themen an. Die Teilnehmenden sind Künstler*innen, Musiker*innen, Forschende und Studierende, die theoretische und praktische Grundlagen für die laufende künstlerische Arbeit vermittelt bekommen. Das angebotene Bildungsprogramm geht über kategorische (z. B. „ernsthafte“ vs. „kommerzielle“) Musikästhetik hinaus und beschäftigt sich mit dem Hören als Kunst und sozialer Praxis.
In Ländern, in denen das Goethe-Institut und andere internationale Kultureinrichtungen aufgrund von Krieg oder Zensur geschlossen werden mussten, haben viele Künstler*innen und Intellektuelle wichtige Räume für Dissens, Dialog und interkulturellen Austausch verloren. Das Goethe-Institut im Exil mit Sitz im Kunsthaus ACUD in Berlin dient als Treffpunkt, sicherer Raum und Plattform für Kulturschaffende, die nicht mehr in ihren Heimatländern arbeiten können.
Mapping Sounds in Exile ist ein kollaboratives Projekt von Berlin School of Sound und dem Goethe-Institut im Exil. Gefördert durch die Musicboard Berlin GmbH.
Teilnehmende Künstler*innen sind Rami Abi Rafi, Sarah Farina, Falyakon, Zeyo Mann, Sarvenaz Mostofey, Ludmila Pogodina, Sasha Smirnova und Hanik Soleimani.
Obwohl die Musiker*innen, die oft von Heimatverlust betroffen sind, aus verschiedenen Teilen der Welt stammen, verbindet sie in vielerlei Hinsicht die Auseinandersetzung mit Widerstand, Migration, (Nicht-)Ankommen und Erinnerung. Musik dient ihnen allen als Quelle und Anknüpfungspunkt in Momenten der Orientierungslosigkeit. Auch wenn sie ihre Herkunftskontexte verlassen mussten, überdauern ihre musikalischen Traditionen im Klangvorrat ihres eigenen Wirkens.
Inzwischen mehrheitlich in Berlin lebend, ergänzen die Musiker*innen ihr klangliches Repertoire durch die Erfahrung neuer Kontexte. Mapping Sounds in Exile zeichnet daher nicht nur eine Landkarte politischer Krisenorte, sondern vor allem einen Atlas diverser Musiktraditionen, die sich über Grenzen hinaus behaupten und erweitern. Das Festival folgt dem Ziel, die diversen Stile und Einflüsse von Pop-Musiker*innen zu zeigen, die Brüche und Neubeginne erleben mussten. Ihre Sichtbarkeit soll gestärkt und transnationale Vernetzung gefördert werden.
Berlin School of Sound - Sound Art Education and Community Center for Music bietet praxisorientierte Workshops und Kurse in Klangkunst, Komposition, elektronischer Musik, Audioproduktion und anderen verwandten Themen an. Die Teilnehmenden sind Künstler*innen, Musiker*innen, Forschende und Studierende, die theoretische und praktische Grundlagen für die laufende künstlerische Arbeit vermittelt bekommen. Das angebotene Bildungsprogramm geht über kategorische (z. B. „ernsthafte“ vs. „kommerzielle“) Musikästhetik hinaus und beschäftigt sich mit dem Hören als Kunst und sozialer Praxis.
In Ländern, in denen das Goethe-Institut und andere internationale Kultureinrichtungen aufgrund von Krieg oder Zensur geschlossen werden mussten, haben viele Künstler*innen und Intellektuelle wichtige Räume für Dissens, Dialog und interkulturellen Austausch verloren. Das Goethe-Institut im Exil mit Sitz im Kunsthaus ACUD in Berlin dient als Treffpunkt, sicherer Raum und Plattform für Kulturschaffende, die nicht mehr in ihren Heimatländern arbeiten können.
Mapping Sounds in Exile ist ein kollaboratives Projekt von Berlin School of Sound und dem Goethe-Institut im Exil. Gefördert durch die Musicboard Berlin GmbH.
Veranstaltungen
-
Mapping Sounds in Exile
Konzerte, Listening Sessions & Performances | Opening Night
-
ACUD Club, Berlin
-
Englisch
-
-
Mapping Sounds in Exile
Konzerte, Listening Sessions & Performances | Festival Tag 2
-
ACUD Club, Berlin
-
Englisch
-
-
Mapping Sounds in Exile
Konzerte, Listening Sessions & Performances | Festival Tag 3
-
ACUD Club, Berlin
-
Englisch
-