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Goethe-Institut im Exil

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–17:00 Uhr

LCB Residenz: Alaa Alqaisi

Literarische Residenz|in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin

  • Literarisches Colloquium Berlin , Berlin

Alaa Alqaisi © privat

Alaa Alqaisi © privat

Wir freuen uns sehr, die palästinensische Autorin, Übersetzerin und Forscherin Alaa Alqaisi als Residentin im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) begrüßen zu dürfen.

Vom 19. Januar bis 1. März 2026 wird sie – gefördert durch das Goethe-Institut im Exil – in Berlin leben und arbeiten.

Alaa Alqaisi stammt aus Gaza und ist derzeit Doktorandin am Trinity College Dublin. In ihrer literarischen wie wissenschaftlichen Arbeit – u.a. erschienen in ArabLit, ArabLit Quarterly und Encounters in Translation - beschäftigt sie sich mit Fragen der Übersetzung als Praxis, aber auch im Widerstands und Überleben.

Während ihrer Residenz wird sie an ihrem eigenen Werk weiterarbeiten und zugleich Teil unseres öffentlichen Programms sein. Zwei öffentliche Auftritte sind bereits fest eingeplant: Am 12. Februar 2026 wird sie im LCB im Rahmen der Präsentation der Gastautor*innen zu sehen sein. Zudem plant das Goethe-Institut im Exil eine Lesung, Gespräch und Musikperformance mit diversen anderen palästinensischen Autor*innen am 25. Februar 2026 im Kunsthaus ACUD; nähere Informationen folgen in Kürze.

Darüber hinaus freuen wir uns Alaa Alqaisi mit der Berliner Literaturszene zu vernetzen - ein wichtiger Schritt, um palästinensische Perspektiven stärker mit lokalen Diskursen und kulturellen Räumen zu verbinden.

Mit ihrer Residenz wird eine weitere prägende Stimme aus dem Exil in Berlin hörbar und sichtbar. Das Literarische Colloquium Berlin bietet dafür den passenden Rahmen: ein Ort, der seit Jahrzehnten Autor*innen aus aller Welt zusammenbringt und den literarischen Austausch lebendig hält.