Jessica Ekomane © Silje Nes
Frankreich/Deutschland

Jessica Ekomane

Die in Berlin lebende Musikerin und Installationskünstlerin Jessica Ekomane schafft Situationen, in denen Klang als eine Form von Katharsis fungiert. Ihre Arbeit durchsetzt Lärm und Melodie, spielt mit der Wahrnehmung rhythmischer Strukturen der Zuhörer und versucht, den Raum zwischen Klang und Publikum zu transformieren.
 
Auf dem We Make Waves Festival 2017 in Berlin spielte sie mit dem Phänomen von Fehlern und Misserfolgen und brachte so Klänge zum Vorschein, die oft ungehört bleiben. Auf der CTM 2018 untersuchte sie mit psychoakustischen und polyrhythmischen Strukturen, wie wir bei chaotischen oder komplexen musikalischen Informationen nach Bedeutung und Vertrautheit suchen, ähnlich wie wir es angesichts der Feinheiten des realen Lebens tun.
 
Sie war eine der Inkubator-Residenten von Berlin Community Radio 2017 und einer der Empfänger einer besonderen Erwähnung für den Sonotopia Award 2016 sowie für die Ars Electronica 2013 für Light / Movement (im Rahmen von Robert Henkes Pulse Lab II: Works for Wave Field Synthesis). Sie wurde außerdem mit einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und hat Arbeiten u.a. in Deutschland, China, Japan und Australien ausgestellt.
 
Jessica Ekomane wird von der Berlin Current Initiative von CTM finanziert, die aufstrebende KünstlerInnen und Klangkulturen der Stadt unterstützt. Gefördert vom Musicboard Berlin.