Perspektiven aus Nordafrika und dem Nahen Osten

Im Fokus
Inklusion ohne Grenzen

Was muss sich ändern, damit Inklusion zur Norm werden kann? Inklusion ist viel mehr als die Integration von „Ausgegrenzten“. Der Zugang zu allen Bereichen des Lebens, sei es Bildung, Sport, Kultur, Politik oder Gesundheit, muss von vornherein für alle Menschen, mit und ohne Behinderung, gleichberechtigt möglich sein. Das funktioniert jedoch nur, wenn möglichst viele Menschen und Institutionen dabei auch aktiv mitwirken. Gesetzliche Grundlagen und Abkommen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention, sind vielerorts bereits vorhanden, jedoch mangelt es an der Umsetzung. Wie ist die aktuelle Situation für Menschen mit Behinderung in der Region? Wie versuchen sich Betroffene aktiv einzubringen und welchen Hindernissen begegnen sie?

Eine Frau im Rollstuhl beobachtet eine Gruppe von Menschen, die mit Protestschildern eine Treppe hinaufgehen. Die Schilder zeigen Symbole für Inklusion und Vielfalt. Die Treppe hat keine Rollstuhlrampe. ©Tuffix

Im Fokus
Diaspora und Exil

Migration ist so alt wie die Menschheit selbst. Menschen verlassen ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen – von Krieg und Verfolgung bis hin zur Suche nach neuen Möglichkeiten. Manche lassen sich in ihrer neuen Umgebung nieder, andere bleiben nur so lange wie nötig. Wie ist die aktuelle Situation der verschiedenen Diaspora- und Exilgemeinschaften, teils in zweiter oder sogar dritter Generation, aus und in der MENA-Region? Was sind ihre Geschichten? Welche Herausforderungen, aber auch welche Erfolge haben sie erlebt? Mit Stimmen aus Sudan, dem Libanon, Mauretanien, Syrien sowie der palästinensischen, assyrischen und Tuareg-Gemeinschaft.

3 Hände, die Fäden halten. In der Mitte ist ein Herz. Im Hintergrund die Weltkarte. ©Goethe-Institut / Ruya; Sara Amin

Hakawati
Grüne Geschichten

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der MENA-Region deutlich spürbar. Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig blickt die Region auf eine ausgeprägte mündliche Tradition zurück. Geschichten vermögen es, Informationen über Nachhaltigkeit zugänglich und eindringlich zu vermitteln. Welche grünen Geschichten erzählen sich Menschen in unterschiedlichen Ländern? Wie können wir durch Storytelling Menschen für Nachhaltigkeit begeistern? Und wie können uns „Hakawati“, die traditonellen Geschichtenerzähler*innen, dabei helfen?

Eine Frau hält ein Megaphon, aus dem Regen und Windturbinen herausströmen. © Goethe-Institut


Mirath:Music

Mirath:Music ist eine Sound-Ausstellung über das musikalische Erbe in Westasien und Nord- und Nordost-Afrika. Die Musik-Produktionen greifen die individuellen Ideen der beteiligten Künstler*innen auf und spielen mit musikalischen Elementen aus unterschiedlichen Zeiten und Orten.

Mirath © Goethe-Institut


Ausstellung „Vertrauens(voll)“

Zehn Fotograf*innen und zehn Dichter*innen aus neun verschiedenen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens haben auf Einladung von RUYA gemeinsam zehn vielfältige Werke zum Thema Vertrauen geschaffen. Jedes Exponat besteht aus einem Originalgedicht, begleitet von einem Foto oder einer Fotoserie. Die Ausstellung findet im Rahmen des Kultursymposiums Weimar 2023 statt.


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