Goethe Begegnungen

Angola empfing zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Staatschef im Alemão.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte im November 2025 Luanda und Huambo – ein Zeitpunkt, der mit den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der nationalen Unabhängigkeit (Dipanda) zusammenfiel. Der Besuch stellte einen diplomatischen und symbolischen Meilenstein dar, stärkte das gegenseitige Vertrauen und eröffnete neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Während seines Aufenthalts traf Steinmeier Präsident João Lourenço und sprach über strategische Themen wie den Lobito-Korridor, den bilateralen Handel und die wirtschaftliche Diversifizierung. In Huambo führte der Bundespräsident Gespräche mit jungen Angolanerinnen und Angolanern sowie mit Deutschlernenden und betonte die Rolle von Bildung und Kultur als Brücken in die Zukunft. Diese Begegnungen machten deutlich, dass Zusammenarbeit nicht nur im politischen und wirtschaftlichen Bereich stattfindet, sondern auch durch Jugend und Wissensaustausch gestaltet wird.

Für das Goethe-Institut Angola ist dieser Besuch mehr als ein diplomatisches Ereignis: Er ist ein kulturelles Symbol. Indem er Führungspersönlichkeiten, Studierende und Gemeinschaften zusammenbringt, wird die Idee gestärkt, dass jedes Wort, jedes Projekt und jede Begegnung Samen für die Zukunft sind. Das Institut feiert diesen historischen Moment als Gelegenheit, den kulturellen und bildungsbezogenen Dialog zu vertiefen und lädt alle ein, sich an den kommenden Projekten zu beteiligen, die Angola und Deutschland weiterhin verbinden werden.

Hauptcover der Veranstaltung © Goethe-Institut Angola © Goethe-Institut Angola

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Besuch des Goethe-Instituts Angola an der Universität von Angola.

Am 11. Juli wurden die Direktorin des Goethe-Instituts Angola, Julia Schreiner, der Leiter der Spracharbeit für Subsahara-Afrika, Arthur Rapp, und Professor Telvino Homba vom Rektor der Methodistischen Universität von Angola, Prof. Tiago Caungo Mutombo, empfangen. Begleitet wurde er von der Prorektorin für Erweiterung und Gemeindearbeit, Prof. Dr. Elvira Cazombo. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Planung einer möglichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen mit dem Ziel, den Deutschunterricht zu fördern.


Während der Sitzung betonte Direktorin Julia Schreiner das Potenzial der Kooperation zur Steigerung der Sichtbarkeit der deutschen Sprache durch die Sprachschule der Universität. „Ziel ist es, die Verbreitung der Sprache zu stärken und Informationsveranstaltungen für Jugendliche über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten an deutschen Universitäten zu fördern. Eine der größten Herausforderungen in Angola ist die Ausbildung neuer Lehrkräfte für Deutsch. Für uns stellt die Integration der Sprache in den Lehrplan der Methodistischen Universität einen bedeutenden Mehrwert dar“, erklärte sie.

Prorektorin Prof. Dr. Elvira Cazombo unterstrich die strategische Bedeutung der Partnerschaft für die akademische Entwicklung der Institution. „Diese Zusammenarbeit ist für uns von entscheidender Bedeutung. Sie wird nicht nur dazu beitragen, die Sprache zu verbreiten, sondern auch Lehrkräfte auszubilden und Übersetzer zu fördern. Je mehr Sprachen wir beherrschen – wie Deutsch – desto besser sind wir als akademische Gemeinschaft vorbereitet, insbesondere im Hinblick auf die Projekte und technologischen Anwendungen, die von unseren Lehrkräften und Studierenden in verschiedenen Fachbereichen entwickelt werden“, erläuterte sie.

Der Rektor der Universität äußerte seinerseits Begeisterung über den Vorschlag und bekundete Offenheit für zukünftige Verhandlungen. Er betonte, dass die Initiative einen wertvollen kulturellen Austausch zwischen den beiden Institutionen ermöglichen werde.

Goethe © Goethe-Institut Angola © Goethe-Institut Angola

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