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19:00 Uhr

Kino Federal: Die Unbeugsamen

Film|Ein deutscher Film pro Monat durchquert Argentinien.

  • Museo Nacional de Bellas Artes, Neuquén

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Teil der Reihe: Kino Federal

Eine Gruppe von Frauen steht in einem großen, offiziellen Sitzungssaal, der durch seine markante Architektur und das bekannte Bundesadler‑Symbol an der Wand sofort als politischer Schauplatz erkennbar ist. Die Anwesenden posieren gemeinsam in der Mitte des Raumes, umgeben von leeren Sitzen und Schreibtischen, die auf eine parlamentarische Umgebung hindeuten. ©picture_alliance-SvenSimon

Eine Gruppe von Frauen steht in einem großen, offiziellen Sitzungssaal, der durch seine markante Architektur und das bekannte Bundesadler‑Symbol an der Wand sofort als politischer Schauplatz erkennbar ist. Die Anwesenden posieren gemeinsam in der Mitte des Raumes, umgeben von leeren Sitzen und Schreibtischen, die auf eine parlamentarische Umgebung hindeuten. ©picture_alliance-SvenSimon

Kino Federal würdigt im März den Kampf der Frauen mit einem Dokumentarfilm über die Pionierinnen in der männlich dominierten Welt der Politik. „Die Unbeugsamen“ erzählt, wie schwierig es für deutsche Frauen war, sich einen Platz in den Entscheidungsprozessen der Demokratie zu erkämpfen, angesichts von Männern, die vom Erfolg besessen und machthungrig waren. Unerschrocken, kämpferisch und mit unendlicher Geduld gingen sie ihren Weg, trotzten Vorurteilen und widersetzten sich der Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts. 
Der Film wird von den Protagonistinnen selbst erzählt und enthält bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus dem Deutschen Bundestag.

INHALT

Die Unbeugsamen
Dir: Torsten Körner
Alemania, 2020, 100 min.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

In Zusammenarbeit mit Nave UNCUYO (Universidad Nacional de Cuyo, Mendoza), Museo Nacional de Bellas Artes (Municipalidad de Neuquén), Cine Lumière (Municipalidad de Rosario) und Cine Amadeus in Santa Rosa, La Pampa. 

Biografie

Torsten Körner

Geboren am 21. September 1965 in Oldenburg. Ab 1989 Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in Berlin, wo er 2000 mit einer Arbeit über den Schauspieler Heinz Rühmann promoviert. Seit 2000 lebt Körner als freier Autor und Publizist in Berlin. Von 2010 bis 2011 war er Juryvorsitzender des Deutschen Radiopreises, von 2013 bis 2015 Juryvorsitzender beim Fernsehfilmfestival in Baden-Baden. Körner schreibt regelmäßig für die Medienfachdienste „epd medien“ und „Medienkorrespondenz“, den „Tagesspiegel“ und den Deutschlandfunk. Mit dem Film „Angela Merkel - Die Unerwartete“ (ARD, 2016) legt der Biograf Körner das erste Mal ein Fernsehporträt vor. Es folgen Filme über die sogenannte „Flüchtlingskrise“, sowie ein Portrait über Altkanzler Gerhard Schröder. Im Februar 2020 veröffentlichte Körner sein Buch „In der Männerrepublik: Wie Frauen die Politik eroberten“. Gemeinsam mit Produzent Leopold Hösch dokumentierte er mit „Schwarze Adler“ im April 2021 die Erlebnisse schwarzer und afrodeutscher Spieler aus der deutschen Fußballnationalmannschaft. Derzeit arbeitet Torsten Körner an seinem neuen Buch „Die Kanzlerin am Dönerstand – Miniaturen aus dem Leben von Angela Merkel“.

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