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22:00 Uhr

Kino Federal: Roter Himmel

Film|Ein deutscher Film pro Monat durchquert Argentinien.

  • Ente Cultural Tucumán, San Miguel de Tucumán

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Teil der Reihe: Kino Federal

Zwei Personen stehen an einer windigen Meeresküste. Die Frau hält ein Fahrrad mit Einkaufstaschen und einem Korb voller Gegenstände, während der Mann mit einer Umhängetasche davorsteht. Im Hintergrund sind Wellen und ein weiter Horizont zu sehen. © Christian Schulz_Schramm Film

Zwei Personen stehen an einer windigen Meeresküste. Die Frau hält ein Fahrrad mit Einkaufstaschen und einem Korb voller Gegenstände, während der Mann mit einer Umhängetasche davorsteht. Im Hintergrund sind Wellen und ein weiter Horizont zu sehen. © Christian Schulz_Schramm Film

Im April präsentiert Kino Federal den Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2023 „Roter Himmel“ von Christian Petzold, einem der einzigartigsten und renommiertesten Regisseure des zeitgenössischen deutschen Kinos. Vor dem Hintergrund eines von Dürre und Bränden geprägten Sommers verknüpft der Film die persönlichen Konflikte seiner Charaktere mit den Umweltproblemen in unsicheren Zeiten.

Roter Himmel

Dir:  Christian Petzold
Alemania, 2023, 102 Min.

“Eigentlich wollten Leon und Felix den Sommer im Ferienhaus an der Ostsee zu zweit verbringen. Als Freunde und vor allem arbeitend; der eine an seinem zweiten Buch, der andere künstlerisch kreativ. Aber Nadja und Devid sind auch da und bringen jede Menge positive Vibes mit. Vier junge Menschen also beim Sich-Lieben, auch wenn das besonders Leon nicht ganz leicht fällt. Sein unvollendetes Manuskript verfolgt ihn auf Schritt und Tritt, in die Gartenlaube und an den Strand. Die gute Stimmung der anderen lässt seine eigene meist noch schlechter werden. Der Besuch des Verlegers naht. Als der im schneidigen Kleinwagen um die Ecke biegt, beginnt der Wald zu lodern. Es regnet Asche, der Himmel färbt sich rot und das Beziehungsdrama, das körperliche Intensität und künstlerische Sublimierung vereint, nimmt eine Wende in eine neue Dimension.
 
Christian Petzolds zweiter Teil einer Trilogie, die er 2020 mit „Undine" begann, handelt vom Nicht-Schlafen-Können und Liebenwollen, vom Schreiben und Gelesenwerden, vom In-der-Welt-Sein und möglicherweise doch An-ihr-vorbei-Leben. Ein Film im Schwebezustand zwischen Symbolik und Realistik, komisch und zutiefst tragisch.”

Quelle: 73. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

©Schramm Film


In Zusammenarbeit mit Nave UNCUYO (Universidad Nacional de Cuyo, Mendoza), Museo Nacional de Bellas Artes (Municipalidad de Neuquén), Cine Lumière (Municipalidad de Rosario), Cine Amadeus in Santa Rosa, La Pampa, 2Museos Museo de Bellas Artes y Museo de Arte Contemporáneo des Instituto Cultural des Municipio de Bahía Blanca und Ente Cultura von Tucumán.

Biografie

Christian Petzold

Geboren 1960 in Hilden. Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, anschließend von 1988–1994 Regiestudium an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin, Regieassistenzen bei Harun Farocki und Hartmut Bitomsky. 2018 war Christian Petzold mit „Transit” abermals im Wettbewerb der Berlinale vertreten. „Transit”, ausgezeichnet u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis: Bestes Drehbuch und der Nominierung zum Deutschen Filmpreis als Bester Spielfilm, wurde wie bereits „Barbara” und „Phoenix” in die Top Five Foreign Language Films des US-National Board Of Reviews aufgenommen und fand Eingang in die Liste der Lieblingsfilme von Barack Obama. Zu den zahlreichen Preisen von Christian Petzold zählen der Helmut-Käutner-Preis (2013), der Julius-Campe-Preis (2018), der Ehrenpreis des Filmfestivals Lissabon und der Schillerpreis der Stadt Mannheim (2020).

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