Alexander Schubert im Teatro Colón
Konzert |Werke des deutschen Komponisten und multidisziplinären Künstlers in Koproduktion zwischen dem CETC und dem Goethe-Institut.
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Centro de Experimentación del Teatro Colón (CETC), CABA
- Preis Eintritt Konzerte: ARS 30.000, - (Studierende und Rentner*innen 50% Ermäßigung) Eintrit Installation: kostenfrei
Seinem Aufenthalt gehen die Premieren seiner hochgelobten interdisziplinären Großproduktionen voraus – darunter das KI-basierte System „Asterism” sowie das transhumanistische Werk „Eternal Dawn”, beide uraufgeführt im Le Maillon Théâtre im Rahmen des Musica Festival in Straßburg, ebenso wie sein posthumanistisches Requiem „Terminal Infinity”, das von der Stiftung der Berliner Philharmoniker für deren Biennale im Radialsystem Berlin in Auftrag gegeben wurde. Im CETC wird der deutsche Künstler fünf seiner Werke präsentieren.
Als Schlüsselfigur der post-digitalen Komposition und bekannt für seine hybride Ästhetik, die akustische Konzertmusik mit Techno, Free Jazz und experimenteller Elektronik verbindet, arbeitet Alexander Schubert im CETC gemeinsam mit einem Ensemble herausragender argentinischer Musikerinnen und Musiker, geleitet durch Valentín Pelisch. Das Programm umfasst folgende Werke, in denen Video, Licht, elektronische Musik und Performance im Mittelpunkt stehen: „Star me Kitten”, „Sensate Focus”, „Harp” und „F1”. Außerdem wird am 14. Juni seine Installation „Solid State” präsentiert.
Sein Besuch wird durch eine öffentliche Masterclass am 8. Juni in der Fundación Proa ergänzt und bietet eine hervorragende Gelegenheit zum Austausch für alle Künstlerinnen und Künstler, die sich für zeitgenössische Musik, die Beziehung zwischen Kunst und Technologie sowie Musiktheater und zeitgenössische Oper interessieren.
PROGRAMM
MASTERCLASS8. Juni um 17 Uhr (Fundación Proa)
AUFFÜHRUNGEN
10., 11., 12. und 13. Juni jeweils um 20:30 Uhr statt.
Star me Kitten
2015, 13 Min., für Ensemble, Elektronik, Video und Licht
Harp
2026, 15 Min., für Harfe
Sensate Focus
2014, 14 Min., für Ensemble und Licht
F1
2016, 20 Min., für Ensemble, Elektronik, Video und Licht
INSTALLATION
14. Juni von 16 bis 21 Uhr
Solid State
2016, Licht- und Klanginstallation
CREDITS
KOMPOSITION, MUSIKALISCHE LEITUNG, VIDEOAlexander Schubert
KÜNSTLERISCHE KOORDINATION, MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG UND TECHNISCHE REALISATION
Valentín Pelisch
LICHT-REMOUNT UND TECHNISCHE ASSISTENZ
Leonardo Murua
Ensemble:
Flöte: Lucila Crisman
Klarinette: Lautaro Abrego
Saxophon: Carolina Cervetto
Schlagzeug: Daniela Cervetto
Klavier: Malena Levin
Harfe: Gabriela Czerednikow
E-Gitarre: Pablo Boltshauser
Violine: Florencia Ciaffone
Violoncello: Juan Ignacio Ferreras
Performer*innen:
Stimme: Guillermina Etkin
„Kaninchen“: Alejo Echeverría Bo
„Fallender Mann“: Franco Baldi
Biografie
Alexander Schubert
Geboren 1979 in Bremen ist ein renommierter deutscher Komponist, Musiker und Forscher mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik, multimedialer Kunst und neuen Technologien. Sein Schaffen bewegt sich an der Schnittstelle von Informatik und Klangkunst und erforscht die Grenzen zwischen digitaler und analoger Welt unter Einbeziehung von Konzepten wie Posthumanismus und digitaler Spiritualität.
Nach seinem Studium der Bioinformatik in Leipzig sowie der Multimedialen Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Georg Hajdu und Manfred Stahnke entwickelte er eine interdisziplinäre ästhetische Praxis, die akustische Konzertmusik nahtlos mit Techno, Free Jazz und experimenteller Elektronik verbindet.
Sein künstlerisches Œuvre ist geprägt von großformatigen Bühnenwerken und immersiven Installationen, die sich durch einen starken Fokus auf technologische Experimentation auszeichnen. Hervorzuheben ist „Asterism “ (2021), eine Langzeitsimulation einer künstlichen, durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Natur, die im Le Maillon Théâtre in Straßburg im Rahmen des Festivals Musica uraufgeführt wurde. Ebenso wurde sein transhumanistisches Projekt „Eternal Dawn” (2025), in dem Musiker mittels Körpersensoren zu Cyborgs transformiert agieren, beim selben Festival erstmals präsentiert und erlebte seine deutsche Erstaufführung im Kampnagel in Hamburg.
Sein posthumanistisches Requiem „Terminal Infinity” (2025), entwickelt in Zusammenarbeit mit der Choreografin Colette Sadler als rituelles Format, in dem menschliches Bewusstsein digitalisiert wird, entstand als Auftragswerk der Stiftung der Berliner Philharmoniker und wurde im Radialsystem Berlin uraufgeführt.
Als Mitbegründer des innovativen Decoder Ensembles werden Schuberts Werke weltweit von renommierten Formationen wie dem Ensemble Resonanz und dem Nadar Ensemble aufgeführt und haben bereits zahlreiche internationale Aufführungen erfahren. Seine Arbeiten sind regelmäßig in führenden Institutionen für zeitgenössische Musik und Medienkunst vertreten, darunter IRCAM in Paris, ZKM Karlsruhe sowie die Staatsoper Berlin, ebenso wie bei bedeutenden Festivals wie Donaueschingen und Wien Modern. Parallel dazu ist er als Hochschullehrer für Multimediale Komposition in Hamburg tätig.
Ort
Tucumán 1171
CABA
Argentinien
Eintrittskarten für Konzerte und Installation über Entradas BA oder an der Kasse des Teatro Colón
Ort
Tucumán 1171
CABA
Argentinien
Eintrittskarten für Konzerte und Installation über Entradas BA oder an der Kasse des Teatro Colón