Fokus Goethe in der 26. Deutschen Filmwoche

Film|Vier Premieren der Cinemathek des Goethe-Instituts.

  • Cinépolis Recoleta, CABA

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Preis Allgemeiner Eintritt: 15.000 Pesos

Drei Kinder stehen in einer großzügigen Halle mit Säulen, Sitzgruppen und Stehlampen. Ein Kind trägt ein rotes Kleid mit Strickjacke, die beiden anderen tragen Freizeit- beziehungsweise klassische Kleidung. Im Hintergrund sind weitere Personen sowie die Inneneinrichtung des Gebäudes zu sehen. © Ralf Brunner

Drei Kinder stehen in einer großzügigen Halle mit Säulen, Sitzgruppen und Stehlampen. Ein Kind trägt ein rotes Kleid mit Strickjacke, die beiden anderen tragen Freizeit- beziehungsweise klassische Kleidung. Im Hintergrund sind weitere Personen sowie die Inneneinrichtung des Gebäudes zu sehen. © Kevin Lee Amour Fou

Das Goethe-Institut begleitet auch in diesem Jahr das deutsche Filmfestival mit einem Fokus auf vier Filme. Bei dieser Ausgabe legen wir den Schwerpunkt auf Kinderfilme und Filme für die ganze Familie.

Filme

Zirkuskind
Regie: Julia Lemke, Anna Koch
Deutschland, 2025, 86 Min.

Santino ist ein Zirkuskind. Sein Urgroßvater ist einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands und erzählt ihm die Geschichten seiner Vorfahren: Von der Freundschaft zu einem Elefanten, von Abschieden, Neuanfängen und dem Leben im Wohnwagen immer auf Reisen. Ein dokumentarisches Roadmovie für Kinder und deren Familien über das Leben einer Zirkusfamilie zwischen Realismus und Magie.

Das geheime Stockwerk
Regie: Norbert Lechner
Deutschland, 2025, 96 Min.

Karli entdeckt, dass er im Hotel seiner Eltern mithilfe eines alten Lastenaufzugs in der Zeit reisen kann – er landet in einem Stockwerk im Jahr 1938! Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Gemeinsam lösen sie einen aufregenden Kriminalfall und Karli begreift, was für ein Schatten über der Welt seiner neuen Freunde liegt.

Luisa
Regie: Julia Roesler
Deutschland, 2025, 94 Min.

Luisa lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Sie ist 22 Jahre alt und neugierig auf das Leben. Unbemerkt wird Luisa immer stiller, der Alltag in der Wohngruppe geht weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Sie erzählt niemandem, was passiert ist, sie schweigt. Es wird sexueller Missbrauch vermutet. Ein Drama. Ein True Crime.

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Regie: Simon Verhoeven
Deutschland, 2025, 136 Min.

Nach dem Tod seines Bruders bewirbt sich der junge Joachim Meyerhoff an einer renommierten Schauspielschule in München. Er wird überraschend aufgenommen und zieht daraufhin in die Villa seiner exzentrischen Großeltern Inge und Hermann ein. Zwischen intensiver Schauspielausbildung und den skurrilen, oft alkoholgeprägten Alltagsritualen seiner Großeltern sucht Joachim seinen Platz im Leben und ringt mit den Erwartungen an seine künstlerische Identität und familiären Bindungen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff aus dem Jahr 2015.