|

20:00 Uhr

„Tore wie gemalt“ von Javier Cáceres: Geschichten, Erinnerung und Fußball

Buchvorstellung | Die Geschichten, Emotionen und Erinnerungen hinter den Toren, die Geschichte geschrieben haben

  • DeporTEA – Microcine, CABA

  • Sprache Spanisch
  • Preis Freier Eintritt

Das Buchcover von „El gol de mi vida“ liegt auf grünem Kunstrasen. Das Cover ist überwiegend grün gestaltet und zeigt den Titel in großen weißen Buchstaben sowie skizzierte Pfeile und Spielzüge aus dem Fußball. Oben steht der Name des Autors Javier Cáceres.

Das Buchcover von „El gol de mi vida“ liegt auf grünem Kunstrasen. Das Cover ist überwiegend grün gestaltet und zeigt den Titel in großen weißen Buchstaben sowie skizzierte Pfeile und Spielzüge aus dem Fußball. Oben steht der Name des Autors Javier Cáceres.

Was haben Jorge Valdano, Alfredo Di Stéfano, Pelé, Franz Beckenbauer, Michel Platini, Marco van Basten, Xavi Hernández, Gerd Müller, Bobby Charlton, Michael Laudrup oder Lothar Matthäus gemeinsam? Alle haben unvergessliche Tore erzielt, die sich unauslöschlich in die Geschichte des Fußballs eingeschrieben haben.

In „Tore wie gemalt“ stellte ihnen der chilenische Journalist Javier Cáceres, der in Deutschland lebt, eine ebenso einfache wie außergewöhnliche Herausforderung: Sie sollten sich an das beste Tor ihrer Karriere erinnern und es mit eigener Hand zeichnen.

Das Buch ist das Ergebnis von mehr als zwanzig Jahren Interviews, die rund um die Welt geführt wurden. Es versammelt Berichte aus der Ich-Perspektive einiger der größten Legenden des internationalen Fußballs, begleitet von Originalzeichnungen der Protagonisten selbst.

Jede Erzählung eröffnet einen intimen und bewegenden Einblick in die Art und Weise, wie diese Fußballer die wichtigsten Momente ihrer Laufbahnen erinnern. Dabei werden nicht nur die Geschichten hinter legendären Toren sichtbar, sondern auch die Emotionen, Erfahrungen und Erinnerungen, die Jahrzehnte später noch lebendig sind.

Der argentinische Journalist Ezequiel Fernández Moores spricht mit Javier Cáceres über die Erinnerungen der im Buch verewigten Fußballer, über das Zeichnen als Medium der Erinnerung sowie über weitere Aspekte des Sportjournalismus im 21. Jahrhundert.
Die Anwesenheit von Javier Cáceres in Argentinien ist Teil einer Lateinamerika-Tournee, die zuvor auch Stationen in Chile und Uruguay umfasst.

Eine besondere Einladung für Fußballfans, Leserinnen und Leser sowie alle, die die menschlichen Geschichten hinter einigen der bedeutendsten Tore der Fußballgeschichte entdecken möchten.

Biografie

Javier Cáceres

Javier Cáceres, Journalist, wurde 1970 in Santiago de Chile geboren und wuchs in Deutschland auf. Nach dem Putsch von General Augusto Pinochet vom 11. September 1973 hatte sein Vater in Bremen Asyl gefunden. Nach dem Abitur und dem Studium der Politikwissenschaft in Bonn arbeitete er für eine Reihe spanischsprachiger Medien - unter anderem für die Zeitung Sport und die Agencia Efe, ehe er Ende der 1990er Jahre in der Zentralredaktion Redakteur des spanischsprachigen Dienstes der Nachrichtenagentur DPA in Madrid wurde. Nach einem Wechsel nach Berlin im Jahr 2000 wurde Cáceres im Jahr 2002 von der Süddeutschen Zeitung als Sportkorrespondent für Berlin verpflichtet. 2007 ging er als Spanien-Korrespondent der SZ nach Madrid, 2012 wurde er nach Brüssel versetzt. 2015 kehrte er nach Berlin zurück. Dort betreut er für die SZ insbesondere den Fußball im Osten Deutschlands, aber auch den internationalen Fußball. Die Fußball-WM 2026 war die insgesamt achte Weltmeisterschaft, die er seit 1994 vor Ort journalistisch begleitete. Er hat in der gleichen Zeit auch zwei Bücher veröffentlicht: „Fútbol – Spaniens Leidenschaft“ (KiWi, 2006) sowie „Tore wie gemalt“ (Insel-Verlag, 2024), das unter dem Titel „El gol de mi vida“ (Libros Cúpula/Editorial Planeta) auch ins Spanische übertragen wurde.