Natascha Stellmach: 'The Letting Go' [2012 - 2026]
Ausstellung|Eine Ausstellung über Loslassen, Verletzlichkeit und persönliche Transformation als künstlerische Erfahrung
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Linden New Art Gallery, Melbourne, VIC
- Sprache English
- Preis free
- Teil der Reihe: Natascha Stellmach: The Letting Go [2012-2026]
Das zwischen 2012 und 2026 entwickelte Projekt markiert den Höhepunkt von vierzehn Jahren künstlerischer Begegnungen zwischen der Künstlerin und Teilnehmenden aus aller Welt. Im Zentrum steht eine ebenso einfache wie tiefgreifende Frage: Was möchtest du loslassen?
The Letting Go bewegt sich an der Schnittstelle von bildender Kunst, Psychotherapie, verkörperter Forschung und buddhistischer Praxis. Die Arbeit entfaltet sich als partizipativer Prozess und entzieht sich bewusst eindeutigen Kategorisierungen. Ein zentrales Element ist die von Stellmach entwickelte Bloodline Tattoo-Praxis – ein Tätowieren ohne Tinte, das als symbolischer Akt der Reflexion, Transformation und des Loslassens verstanden wird.
Die Ausstellung vereint neue fotografische und mixed-media Arbeiten sowie partizipative Installationen, die BesucherInnen dazu einladen, sich mit Themen wie Verletzlichkeit, Heilung und innerer Veränderung auseinanderzusetzen.
Publikation
Begleitend erscheint 2026 die Publikation The Letting Go (Verlag Kettler), die über 130 bislang unveröffentlichte Begegnungen, fotografische Arbeiten sowie Essays versammelt und das Projekt erstmals umfassend dokumentiert.
Natascha Stellmach
Künstlerin
Natascha Stellmach ist eine australische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Performance, Fotografie, Installation und Text umfasst. Seit über drei Jahrzehnten beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit Fragen von Körperlichkeit, Identität, Verletzlichkeit und emotionaler Transformation.
Geboren als Kind deutscher Eltern, die nach Australien auswanderten, wuchs Stellmach zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen auf. Diese transkulturelle Perspektive prägt ihr künstlerisches Schaffen bis heute. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie zwischen Melbourne und Berlin und begreift beide Orte gleichermaßen als künstlerische und persönliche Heimat.
Ihre Arbeiten bewegen sich oft an der Schnittstelle von Kunst und anderen Disziplinen, insbesondere Psychotherapie, somatischer Praxis und rituellen Formen des Wissens. In langfristigen Projekten wie The Letting Go [2012-2026] entwickelt sie partizipative Formate, die individuelle Erfahrungen, kollektive Prozesse und künstlerische Forschung miteinander verbinden.
Stellmachs Werke wurden international in Museen, Galerien und institutionellen Kontexten ausgestellt. Ihre Praxis zeichnet sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Erleben aus und lädt dazu ein, Kunst als Raum für Begegnung, Reflexion und Transformation zu verstehen.
Links zum Thema
Ort
26 Acland Street
St Kilda
Melbourne, VIC 3182
Australien