Virtueller Schweiss?

 Olympia 2032
© DOON 東

Wo die olympischen Spiele im Jahr 2032 stattfinden werden ist noch unklar: Melbourne überlegt, sich zu bewerben, aber auch Shanghai spielt mit der Idee, die Olympiade in die eigene Stadt zu holen. Die meisten der Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2032 bei den olympischen Spielen antreten werden, beginnen ihre Sportkarriere wohl gerade mit dem Laufenlernen oder haben vor nicht langer Zeit im Kindergarten das erste Mal einen Ball geworfen.

Doch werden die Olympischen Spiele, bei denen die Sportler der Zukunft  um Medaillen kämpfen, noch genauso aussehen, wie wir es heute gewohnt sind und in Brasilien erleben? Welche Rolle wird die Technologisierung spielen, die uns schon heute erlaubt, die Fähigkeiten unserer eigenen Körper zu ergänzen, zu verbessern und unsere physischen Daten zu vernetzen und zu optimieren? Werden Athleten und Zuschauer noch gemeinsam in einem Stadion sitzen, oder finden die Olympischen Spiele 2032 gar im Internet statt,  in Shanghai oder Melbourne mit Sprintern auf Laufbändern, oder mit Bahnen und Volleyballfeldern einzig in einem virtuellen Raum? Werden die Sportarten der Zukunft auch Hürdenlauf, Schwimmen und Judo heißen?

Heute ist der Sport für viele ein Rückzugsort von der digitalen Welt, in die Welt des physischen, des Schweißes und der menschlichen Natur, aber es spricht vieles dafür, dass das nicht immer so bleiben wird. Wie sieht der Sport der Zukunft aus? Wie die Olympischen Spiele 2032?