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Porträt
Wolfgang Kubin

Professor Dr. Wolfgang Kubin
Professor Dr. Wolfgang Kubin | © Renate Brandt

Wolfgang Kubin, Professor für Sinologie, Lyriker, Übersetzer aus Bonn. Engagiert sich seit mehr als 30 Jahren mit seinen Übersetzungen für die Verbreitung der chinesischen Literatur in Deutschland und beobachtet zugleich kritisch die Entwicklungen in China. Ende August 2007 erhielt er den Chinesischen Buchpreis für besondere Verdienste.

1. Womit haben Sie sich in der letzten Zeit beschäftigt?

Mit der Geschichte des chinesischen Theaters.

2. Wann und wie kamen Sie zum ersten Mal in Berührung mit China?

Auf dem Dachboden der Kalandgasse 2 in Celle, wo sich der Nachlass eines Seemannes befand, der am Boxeraufstand teilgenommen hat. Das mag um 1955 herum gewesen sein.

3. In welcher Weise hat die Begegnung mit China Ihr Schaffen oder Ihr Leben beeinflusst?

Ein Gedicht von Li Bai hat mich von der Theologie zur Sinologie geführt.

4. Was war Ihr schönstes Erlebnis in China?

Die lange, einsame und gefährliche Wanderung über die Große Mauer zusammen mit meinem damals sechsjährigen Sohn Aurel.

5. Was war Ihr unerfreulichstes Erlebnis in China?

Die Zerstörung des einst schönen Suzhou.

6. Haben Sie eine chinesische Lieblingsspeise?

Jiaozi, zusammen genossen mit chinesischem Schnaps und rohem Knoblauch.

7. Was ist für Sie „typisch chinesisch“?

Statt eine Frage auf den Punkt zu beantworten, die Frage zu umkreisen.

8. Welche Kulturleistung aus China beeindruckt Sie am meisten?

Die chinesische Malerei seit der Song-Zeit.

9. Mit wem in China würden Sie gerne einen Tag tauschen?

Mit der Anlage des Kuaixuetang im Beihaipark.

10. Welche Gewohnheit oder Idee aus China würden Sie gerne in Deutschland übernehmen?

Die Genügsamkeit.

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