Präsentation Freiraum

Freiraum – Mural Foto: Achilleas Kentonis

Sa, 24.11.2018

Goethe-Institut Nikosia

21 Markou Drakou
Neben dem alten Hotel Ledra Palace an der „Grünen Linie“
1102 Nikosia

Am 24. November findet das vor fast einem Jahr begonnene Projekt Freiraum in Nikosia seinen Abschluss. Angefangen hat alles mit der Frage nach der Freiheit in Europa und was sie für die verschiedenen Städte, in denen das Goethe-Institut europaweit präsent ist, bedeutet.

Jeweils zwei zufällig ausgewählte Städte haben in einem gemeinsamen Projekt ihre unterschiedlichen Sichtweisen und Fragestellungen zum Begriff der Freiheit bearbeitet. Nikosia hatte mit der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen aufgrund der Krise zu kämpfen und die Partnerstadt Rom mit dem Schutz der Jugendlichen, die von der Mafia „beschäftigt“ werden. In beiden Fällen spielte Bildung eine wichtige Rolle.

Schüler des römischen Instituts IIS Enzo Ferrari gestalteten mit Unterstützung des Comic-Museums in Cosenza ein Graffiti, das auf der Fassade der Schule sowie in der Bibliothek der Accademia Popolare dei diritti e dell’antimafia zu sehen ist. Ein identisches Graffiti wird im Flüchtlingslager und an anderen emblematischen Orten von Nikosia realisiert werden. Auf diese Weise soll dem im Rahmen des Projekts Freiraum entstandenen Dialog zwischen Rom und Nikosia in beiden Städten ein konkretes Zeichen gesetzt werden. Darüber hinaus wurde in Nikosia ein internationales Kolloquium organisiert, neue Technologien wurden verwendet und entwickelt, wie eine Augmented Reality App und ein 360-Grad-Video. Verschiedene Workshops und das erste Festival in einem Viertel im Flüchtlingslager Strovolos III mit einer Vielzahl von Aktivitäten und der Beteiligung der Einheimischen fanden statt.

Am 24. November haben die eingeladenen Gäste die Möglichkeit, die Ergebnisse des Projekts zu sehen und gleichzeitig die Augmented Reality App und das 360°-Video des Goethe-Instituts zu erleben. Bei einem Besuch im Viertel Strovolos III werden die Murals und das gemeinsame Graffiti besichtigt. Außerdem wird die  Sonderausstellung Re-New in der ARTos Foundation besucht, in der das Ergebnis der Neugestaltung und Wiederverwendung von alten Gegenständen und Möbeln als eine weitere Möglichkeit gezeigt wird, um jungen Leuten einen Weg in die Kreativwirtschaft aufzuzeigen.

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