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17:00–20:00 Uhr
RED FOREST: Diana McCarty & Filipa César | “Luta ca caba inda” (The struggle is not over yet)
Vortrag, Vorführung und Diskussion
-
Museum of Impossible Forms, Helsinki
Lecture Performance, Screening und Talk mit Diana McCarty und Filipa César.
Moderation: David Muñoz Alcántara
Das Museum of Impossible Forms freut sich über die Kooperation mit RED FOREST. Im Zeitraum von 2021-2022 entwickeln sie gemeinsam eine Reihe an Vorträgen, Talks und Screenings. Die erste Veranstaltung stellt die Arbeit der Medienaktivistinnen und Filmemacherinnen Diana McCarty und Filipa César in den Fokus.
Diana McCarty und Filipa César begannen 2011 ihre Zusammenarbeit mit dem Projekt „Luta ca caba inda“ (Der Kampf ist noch nicht vorbei). Es beschäftigt sich mit den Archiven der kollektiven Erinnerung an den Unabhängigkeitskrieg in Guinea-Bissau und deren Bedeutungen. Luta ca caba inda trägt den Namen eines nie vollendeten Films, der die Zeit nach der Unabhängigkeitserklärung des Staates Guinea-Bissau dokumentieren sollte. Dabei ist der Titel ist so übersetzt, als wäre der Kampf noch nicht vorbei. Der Dokumentarfilm wurde 1980 während des Putschs eingestellt, welcher die Unabhängigkeitsbewegung des Politikers Amílcar Cabral unterbrach.
Mit der Gründung des Kollektivs im 2011 standen unteranderem Sana Na N’Hada und Filipa César in enger Kooperation zueinander und erforschten das Imaginäre der guineischen Befreiungsbewegung sowie an der Reaktivierung dessen. Begonnen mit der Digitalisierung der Filmreste national-militanter Kinoproduktionen entwickelte sich die Zusammenarbeit zu einem experimentellen Archivprojekt.
Durch Luta ca caba inda trafen Kinoliebhaber*innen aus aller Welt auf angriffsfreudige Militant*innen und besuchten gemeinsam verschiedene Veranstaltungen, Vorführungen, mobile Kinos, Publikationen und Seminare. Es ist ein Spiegelbild der heutigen Zeit – ein Jahrzehnt, in dessen guineischen Kinoproduktionen aus internationaler Vernetzung entstehen, die darauf beruht, dass im Jahr 1963 vier junge Militant*innen (Sana Na N'Hada, Flora Gomes, Josefina Crato und José Bolama) nach Kuba geschickt wurden, um die Kinoarbeit kennenzulernen, um dann nach ihrer Rückkehr in Guinea-Bissau militante Nationalfilme zu produzieren. Luta ca caba inda hat ebenso einen Einfluss auf Dekolonisierung und bringt Menschen und Auswirkungen aus der damaligen Zeit mit dem unbekannten Wann zusammen. Zudem fördert es ökologische Beziehungen, die bereits vor vielen Jahrhunderten entstanden und unendlich fortlaufen.
Die seit 10 Jahren bestehende genreübergreifende Kooperation hat bisher digitale Archive, Kurzfilme, Podcasts und öffentliche Veranstaltungen hervorgebracht. Darunter fallen die Publikation „Luta ca caba inda: time place matter voice“ und der mehrfach ausgezeichnete Essayfilm „Spell Reel“, der unter anderem 2017 im Moma, New York und der Berlinale gezeigt wurde. Auch ihr neuster Film „Quantum Creole“ wurde auf der Berlinale präsentiert. In ihren interdisziplinären Projekten zeigen César und McCarty, dass ihre Forschung über die Filmproduktion hinausgeht und Einfluss auf aktuelle kulturelle und politische Debatten nimmt.
Die Veranstaltung findet mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Finnland statt.
Moderation: David Muñoz Alcántara
Das Museum of Impossible Forms freut sich über die Kooperation mit RED FOREST. Im Zeitraum von 2021-2022 entwickeln sie gemeinsam eine Reihe an Vorträgen, Talks und Screenings. Die erste Veranstaltung stellt die Arbeit der Medienaktivistinnen und Filmemacherinnen Diana McCarty und Filipa César in den Fokus.
Diana McCarty und Filipa César begannen 2011 ihre Zusammenarbeit mit dem Projekt „Luta ca caba inda“ (Der Kampf ist noch nicht vorbei). Es beschäftigt sich mit den Archiven der kollektiven Erinnerung an den Unabhängigkeitskrieg in Guinea-Bissau und deren Bedeutungen. Luta ca caba inda trägt den Namen eines nie vollendeten Films, der die Zeit nach der Unabhängigkeitserklärung des Staates Guinea-Bissau dokumentieren sollte. Dabei ist der Titel ist so übersetzt, als wäre der Kampf noch nicht vorbei. Der Dokumentarfilm wurde 1980 während des Putschs eingestellt, welcher die Unabhängigkeitsbewegung des Politikers Amílcar Cabral unterbrach.
Mit der Gründung des Kollektivs im 2011 standen unteranderem Sana Na N’Hada und Filipa César in enger Kooperation zueinander und erforschten das Imaginäre der guineischen Befreiungsbewegung sowie an der Reaktivierung dessen. Begonnen mit der Digitalisierung der Filmreste national-militanter Kinoproduktionen entwickelte sich die Zusammenarbeit zu einem experimentellen Archivprojekt.
Durch Luta ca caba inda trafen Kinoliebhaber*innen aus aller Welt auf angriffsfreudige Militant*innen und besuchten gemeinsam verschiedene Veranstaltungen, Vorführungen, mobile Kinos, Publikationen und Seminare. Es ist ein Spiegelbild der heutigen Zeit – ein Jahrzehnt, in dessen guineischen Kinoproduktionen aus internationaler Vernetzung entstehen, die darauf beruht, dass im Jahr 1963 vier junge Militant*innen (Sana Na N'Hada, Flora Gomes, Josefina Crato und José Bolama) nach Kuba geschickt wurden, um die Kinoarbeit kennenzulernen, um dann nach ihrer Rückkehr in Guinea-Bissau militante Nationalfilme zu produzieren. Luta ca caba inda hat ebenso einen Einfluss auf Dekolonisierung und bringt Menschen und Auswirkungen aus der damaligen Zeit mit dem unbekannten Wann zusammen. Zudem fördert es ökologische Beziehungen, die bereits vor vielen Jahrhunderten entstanden und unendlich fortlaufen.
Die seit 10 Jahren bestehende genreübergreifende Kooperation hat bisher digitale Archive, Kurzfilme, Podcasts und öffentliche Veranstaltungen hervorgebracht. Darunter fallen die Publikation „Luta ca caba inda: time place matter voice“ und der mehrfach ausgezeichnete Essayfilm „Spell Reel“, der unter anderem 2017 im Moma, New York und der Berlinale gezeigt wurde. Auch ihr neuster Film „Quantum Creole“ wurde auf der Berlinale präsentiert. In ihren interdisziplinären Projekten zeigen César und McCarty, dass ihre Forschung über die Filmproduktion hinausgeht und Einfluss auf aktuelle kulturelle und politische Debatten nimmt.
Die Veranstaltung findet mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Finnland statt.
Ort
Museum of Impossible Forms
Keinulaudankuja 4 E
00940 Helsinki
Finnland
Keinulaudankuja 4 E
00940 Helsinki
Finnland
Ort
Museum of Impossible Forms
Keinulaudankuja 4 E
00940 Helsinki
Finnland
Keinulaudankuja 4 E
00940 Helsinki
Finnland