Breathing the Unpredictable
Ausstellung|Einzelausstellung von Carla Chan
-
Goethe Gallery, Wanchai
- Preis Eintritt frei
- Teil der Reihe: Ausstellungsarchiv 2018
Eröffnung
10.1.2018 (Mi) um 19.00 Uhr in Anwesenheit von Carla Chan.
Einführung durch Prof. Dr. Harald Kraemer, in englischer Sprache.
Besuchen Sie unsere Ausstellung auch am Sonntag! Am 4. und 11. Februar von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet!
Bei ihrer ersten Einzelausstellung im Goethe-Institut Hongkong wird Carla Chan anhand einer Auswahl von nur vier Arbeiten die künstlerische Vielfalt ihrer Kunstwerke zeigen. Als erstes präsentiert Carla Chan, die mittlerweile in Berlin lebt, den Besuchern eine wilde und raue Landschaft. Ein geradezu perfektes Gegengewicht zu der lauten Umgebung von Wan Chai mit seinem nie endenden Straßenverkehr.
Hongkong ist wie ein sich ständig wandelnder Bausatz im Einklang mit Bewohnern, die sich oft durch Umstände getrieben fühlen, die sie selbst nicht kontrollieren können. Mit ihren medialen Arbeiten hat Carla Chan einen starken Gegenvorschlag zu der erleuchteten und schnellen städtischen Landschaft Hongkongs entworfen.
Ihre Videos wie „Snö“ (2015) oder „The Ground, The Cloud, The Moon“ (2017) atmen das Unvorhersehbare und zeigen in ihrer vielfältigen Abstraktion den Reichtum einer schonungslosen Realität. Ihre Papier-Drucke „Clouded White – Horizon“ (2017) sind erstarrte Momentaufnahmen, die einer endlosen Transformation entnommen sind.
Und ihr melancholisches Video „Breathing Between the Lines“ (2017) lässt unsere Sehnsucht nach der Stille einer Landschaft erwachen, in der unsere Seele zur Ruhe finden kann. So gesehen ist Carla Chans Ausstellung die perfekte Veranstaltung für alle, die den Film „Wings of Desire“ („Himmel über Berlin“) lieben.
Über Carla Chan
Carla Chan (geb. 1989) ist eine deutsch-hongkonger Medienkünstlerin, die sowohl in Berlin als auch Hongkong ansässig ist. Sie arbeitet mit einer Vielzahl von Medien einschließlich Video, Installationen, Fotografien und Drucken.
Minimalistisch in Stil und Form spielt Chan oft mit den verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Illusion, Abbildung und Abstraktion. In ihren jüngsten Studien fokussiert sie sich auf die Doppeldeutigkeit der Natur. Dadurch, dass sie in ihren Arbeiten natürliche Transformationen und unvorhersehbare Computer-Algorithmen verbindet, vereinen ihre Werke in einer geschlossenen Dynamik Formen, Bedeutungen und Inhalte. Kürzlich hat sie den Kunstpreis TOY Berlin Master Award der Burger Sammlung (CH/HK) gewonnen und einen Förderpreis für Künstler des Kultusministeriums Sachsen. Sie gilt als eine der aufstrebenden Künstlerinnen in Deutschland. Ihre Kunstwerke waren bereits vielfach in verschiedensten internationalen Ausstellungen zu sehen, einschließlich einer Einzelausstellungen im Den Frie Centre of Contemporary Art (DK). Bei Gemeinschaftsausstellungen waren ihre Werke u.a. im ZKM- Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (DE), im Hek - Haus der elektronischen Künste Basel, der Tang Contemporary Art (China) und im K11 Art Space (HK) ausgestellt.
Beim The Lumen Prize and Discovery LOOP Barcelona video Art Award 2016 waren ihre Arbeiten in der engeren Auswahl. Darüber hinaus wurde ihre Arbeit beim Hong Kong Contemporary Art Awards 2012 des Kunstmuseums Hongkongs ausgezeichnet.
10.1.2018 (Mi) um 19.00 Uhr in Anwesenheit von Carla Chan.
Einführung durch Prof. Dr. Harald Kraemer, in englischer Sprache.
Besuchen Sie unsere Ausstellung auch am Sonntag! Am 4. und 11. Februar von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet!
Bei ihrer ersten Einzelausstellung im Goethe-Institut Hongkong wird Carla Chan anhand einer Auswahl von nur vier Arbeiten die künstlerische Vielfalt ihrer Kunstwerke zeigen. Als erstes präsentiert Carla Chan, die mittlerweile in Berlin lebt, den Besuchern eine wilde und raue Landschaft. Ein geradezu perfektes Gegengewicht zu der lauten Umgebung von Wan Chai mit seinem nie endenden Straßenverkehr.
Hongkong ist wie ein sich ständig wandelnder Bausatz im Einklang mit Bewohnern, die sich oft durch Umstände getrieben fühlen, die sie selbst nicht kontrollieren können. Mit ihren medialen Arbeiten hat Carla Chan einen starken Gegenvorschlag zu der erleuchteten und schnellen städtischen Landschaft Hongkongs entworfen.
Ihre Videos wie „Snö“ (2015) oder „The Ground, The Cloud, The Moon“ (2017) atmen das Unvorhersehbare und zeigen in ihrer vielfältigen Abstraktion den Reichtum einer schonungslosen Realität. Ihre Papier-Drucke „Clouded White – Horizon“ (2017) sind erstarrte Momentaufnahmen, die einer endlosen Transformation entnommen sind.
Und ihr melancholisches Video „Breathing Between the Lines“ (2017) lässt unsere Sehnsucht nach der Stille einer Landschaft erwachen, in der unsere Seele zur Ruhe finden kann. So gesehen ist Carla Chans Ausstellung die perfekte Veranstaltung für alle, die den Film „Wings of Desire“ („Himmel über Berlin“) lieben.
Über Carla Chan
Carla Chan (geb. 1989) ist eine deutsch-hongkonger Medienkünstlerin, die sowohl in Berlin als auch Hongkong ansässig ist. Sie arbeitet mit einer Vielzahl von Medien einschließlich Video, Installationen, Fotografien und Drucken.
Minimalistisch in Stil und Form spielt Chan oft mit den verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Illusion, Abbildung und Abstraktion. In ihren jüngsten Studien fokussiert sie sich auf die Doppeldeutigkeit der Natur. Dadurch, dass sie in ihren Arbeiten natürliche Transformationen und unvorhersehbare Computer-Algorithmen verbindet, vereinen ihre Werke in einer geschlossenen Dynamik Formen, Bedeutungen und Inhalte. Kürzlich hat sie den Kunstpreis TOY Berlin Master Award der Burger Sammlung (CH/HK) gewonnen und einen Förderpreis für Künstler des Kultusministeriums Sachsen. Sie gilt als eine der aufstrebenden Künstlerinnen in Deutschland. Ihre Kunstwerke waren bereits vielfach in verschiedensten internationalen Ausstellungen zu sehen, einschließlich einer Einzelausstellungen im Den Frie Centre of Contemporary Art (DK). Bei Gemeinschaftsausstellungen waren ihre Werke u.a. im ZKM- Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (DE), im Hek - Haus der elektronischen Künste Basel, der Tang Contemporary Art (China) und im K11 Art Space (HK) ausgestellt.
Beim The Lumen Prize and Discovery LOOP Barcelona video Art Award 2016 waren ihre Arbeiten in der engeren Auswahl. Darüber hinaus wurde ihre Arbeit beim Hong Kong Contemporary Art Awards 2012 des Kunstmuseums Hongkongs ausgezeichnet.
Links zum Thema
Ort
Goethe Gallery
14/F Hong Kong Arts Centre
2 Harbour Road
Wanchai
Länderübergreifend
14/F Hong Kong Arts Centre
2 Harbour Road
Wanchai
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