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14:00–16:30 Uhr

Workshop zum Thema Cyanotypie von Edgar Leciejewski

Workshop | 24.02.2018|In Zusammenarbeit mit dem Hong Kong International Photo Festival

  • L7-19 & Rooftop, JCCAC, Shek Kip Mei

  • Sprache Englisch
  • Preis Anmeldung erforderlich

A Circle Full of Ecstasy © Edgar Leciejewski

Ergänzend zur Ausstellung Gestures of Truthfulness - a conjunction of Edgar Leciejewski and Eugene Zhang in der Goethe Gallery gibt der Leipziger Künstler Edgar Leciejewski in Kooperation mit dem Hong Kong International Photo Festival einen Workshop zum Thema Cyanotypie. Dieses frühe photographische Verfahren ermöglicht faszinierende Effekte, die im Workshop praktisch ausprobiert werden können. Der Workshop ist öffentlich, Anmeldungen bis zum 9. Februar, 2018 hier.

In diesem Workshop wird Edgar Leciejewski eine Einführung in die Cyanotypie geben, anhand einiger Arbeiten, die mit diesem Verfahren entstanden sind, darunter seiner Werkserie A Circle Full of Ecstasy, die in der Ausstellung im Goethe-Institut zu sehen ist. Anschließend geht es auf das Dach des JCCAC: Dort haben die Teilnehmer die Möglichkeit, unter Anleitung von Edgar Leciejewski dies Verfahren praktisch auszuprobieren und ein Photo selbst zu entwickeln. Materialien werden gestellt.

Edgar Leciejewski © © Edgar Leciejewski Edgar Leciejewski © Edgar Leciejewski
Edgar Leciejewski (*1977 in Berlin) lebt und arbeitet in Leipzig und Ho Chi Minh City, Vietnam. Er studierte in den Klassen von Peter Piller, Christopher Muller und Timm Rautert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Leciejewskis Arbeiten wurden in verschiedenen institutionellen Einzelausstellungen
gezeigt, wie z. B in Berlin, Köln und München, in London, New York und Toronto u.a. Leciejewski erhielt verschiedene Auszeichnungen und Residenzaufenthalte in Deutschland und international. Seine Arbeiten befinden sich in Museen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa, USA und Kanada. Leciejewskis künstlerische Arbeit untersucht die verschiedenen sozialen und wissenschaftlichen Gebrauchsweisen von Fotografie. Sie ist ein experimentell-analytischer Versuch, dem Medium der Fotografie die zeitgenössisch relevanten Fragestellungen zu entlocken. Neben inhaltlichen Themen und der Reflexion der eigenen Arbeitsweisen sowie Arbeitsmittel interessiert es ihn, die Dimension von Zeit in die fotografische Arbeit einfließen zu lassen. Seine Arbeiten sind Speicher oder Vorratskammern von Zeit, die es ermöglichen, den Akt des Sehens und Erfahrens zu Verlangsamen.