|

11:00–13:00 Uhr

Tape art Workshop von Cornelia Erdmann

Workshop|Ein Workshop mit Cornelia Erdmann im Zusammenhang mit der Ausstellung ‘Inside Configurations’

  • Goethe-Galerie, Goethe-Institut Hongkong, Wan Chai

  • Sprache Englisch
  • Preis 70 HKD Material inklusiv

Tape art Workshop © Cornelia Erdmann

In Kooperation mit Hong Kong Arts Centre

Anmeldung: Alice.Ho@goethe.de

Methode

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin kreieren die Teilnehmer eine ortsspezifische Arbeit aus Klebeband in der Lobby des HK Art Centres. Die sogenannte ‘Tape Art’ ist eine Kunstform, die sich seit den 1960er-Jahren aus der Strassenkunst entwickelt hat und zunehmend an Popularität in der Szene gewonnen hat, da sie ähnlich vielseitig anwendbar ist wie Graffiti, jedoch den Vorteil besitzt, dass das Kunstwerk auch ohne grosse Mühe wieder entfernt werden kann.
 
Das Kunstwerk soll sich auf das Auge des Treppenhauses konzentrieren. Die Workshopteilnehmer arbeiten in kleineren Gruppen, jede Gruppe fängt an einem anderen Punkt an, zu arbeiten und kommen aufeinander zu, vernetzen sich. Ein Kunstwerk, ein fantasieanregendes Geflecht aus dreieckigen Elementen, die zusammenfinden und sich verbinden, soll entstehen. 
 
Konzept

Das HK Art Centre, von Tao Ho entworfen, ist eine architektonische Ikone, deren Komposition auf einem Dreieck basiert. Das aus dem Workshop entstehende Kunstwerk reagiert auf die Designsprache und soll sich auf die räumlichen und funktionalen Gegebenheiten des Ortes beziehen. In regelmässigen Intervallen bilden sich Warteschlangen vor den Aufzügen; Leute bewegen sich oder warten in der Lobby. Die Idee ist, dass das Kunstwerk einen Erzählstrang entwickelt, der vom Publikumsverkehr einerseits mit beeinflusst, andererseits von ihm entdeckt werden kann. Während sich das Kunstwerk entwickelt, wird auf das Publikum und den Raum agiert und reagiert. Das Design ist nicht fest umrissen und wächst in rhizomartigen Strukturen, die sowohl aufmerken als auch aufmerksam machen. Die Klebebandlinien formen Knoten, kreuzen sich, laufen aufeinander zu und nähern sich an, auf sich selbst, aber auch auf den Ort, mit seinen Objekten und dem Publikum. Das Kunstwerk wird zur performativen Installation, zur ständigen Aktion und Reaktion mit dem öffentlichen Raum. Während die Grafiken sich entwickeln, die Spuren der Nutzer als auch der Ereignisse als Linien nachgezogen werden, entstehen im Laufe der Zeit abstrakte erzählerische Netze.