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19:30 Uhr

Camp 14 - Total Control Zone

Film|In Kooperation mit 1905 International Human Rights Film Festival

  • Goethe-Galerie, Goethe-Institut Hongkong, Wan Chai

  • Sprache Koreanisch mit englishen Untertiteln
  • Preis Freier Eintritt

Szene aus "Camp 14" © Engstfeld Film

Camp 14 - Total Control Zone
2012, Deutschland, Regie: Marc Wiese, 106 Min
Koreanisch mit englischen Untertiteln

Dokumentarfilm über den dramatischen Lebensweg des Koreaners Shin Dong-hyuk: 1983 als Kind zweier Häftlinge in dem nordkoreanischen Umerziehungslager Camp 14 geboren, verbrachte er seine gesamte Kindheit und Jugend in dem Straflager. Sein Alltag bestand aus Zwangsarbeit, Hunger und Gewalt. Aufgewachsen in der Überzeugung, dass sämtliche Menschen in solchen Verhältnissen leben, lernt er erst mit 23 Jahren die "normale" Welt kennen: Er kann aus dem Camp flüchten und gelangt nach Südkorea.

In Seoul engagiert er sich in Menschenrechtsfragen, reist zu diesem Zweck nach Europa und in die USA. Dennoch bleibt das Camp 14 ein äußerst prägender Teil seines Lebens – und es gibt Momente, in denen er sich die grausame, aber klare Ordnung des Lagers zurücksehnt.

Weitere Vorführungen am Goethe-Institut Hongkong:

Grab and Run

22.05.2018  (Di)    19.30 Uhr
Black Box Studio, Goethe-Institut Hongkong
Regie: Roser Corella, Deutschland, 2017, 82 mins
Freier Eintritt, ►Online-registrierung hier
 
Über die Hälfte aller kirgisischen Frauen sind mit einem Mann verheiratet, der sie entführte. Manche Frauen entkommen, doch viele lassen sich von der Macht der Tradition und der Angst vor einem Skandal überzeugen, bei den Männern zu bleiben. Der Brautentführungs-Brauch Ala-Kachuu (in etwa zugreifen und wegrennen, also Grab and Run) ist offiziell illegal, erlebt aber seit der Unabhängigkeit Kirgisistans 1991 eine neue Blüte. Roser Corellas Dokumentarfilm untersucht die Folgen dieser Praxis und zeigt auch, wie wenig der Staat die Frauen beschützt.
 
Non Assistance
23.05.2018  (Mi)    19.30 Uhr
Black Box Studio, Goethe-Institut Hongkong
Regie: Frédéric Choffat, Switzerland, 2016, 52 mins
Freier Eintritt, ►Online-registrierung hier

Seit 2011 versuchen Tausende von Migranten, die auf der Flucht vor Krieg und katastrophalen Wirtschaftslagen sind, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, und begeben sich so auf die gefährlichste Meeresroute der Welt. Während die Migrationsströme von den Regierungen mehr und mehr kriminalisiert werden, beginnen Männer und Frauen, sich zu organisieren: Manche chartern Schiffe, um Seebrüchige zu retten, andere empfangen sie an Land oder reichen Strafklagen gegen Staaten ein wegen unterlassener Nothilfe. Sie alle werden angetrieben von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit und zeigen aktiv eine Alternative auf zur allgemeinen Gleichgültigkeit.