An Obsession to Die For, Rainer Werner Fassbinder
Film|Rainer Werner Fassbinder Retrospective at CineFan
Das Goethe-Institut Hongkong freut sich, als Partner des Hong Kong International Film Festival "An Obsession to Die For" - eine Retrospektive von Rainer Werner Fassbinder - im Rahmen des CineFan Mai/Jun/Jul-Programms zu präsentieren.
Obgleich er in seinem Heimatland immer umstritten blieb, ist Rainer Werner Fassbinder (1945-82) zweifellos einer der bedeutendsten Regisseure der deutschen Nachkriegszeit. Als Autodidakt, der nie eine Filmschule besuchte, begann Fassbinder seine Karriere als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur von Avantgardefilmen. Zu seiner künstlerischen Vielseitigkeit gesellt sich die monströse Neigung, die Dinge auf seine Art zu machen und jeden zu manipulieren, der in seine Umlaufbahn geriet. Seiner Zeit immer weit voraus, blieb er ein radikaler Außenseiter in einer bürgerlichen Gesellschaft.
Fassbinders Leben war noch bunter als seine Filme. Seine Beziehungen zu Männern und Frauen - viele von ihnen waren seine Mitarbeiter - sind gut dokumentiert, auch weil sie ihm oft als Inspiration dienten. In einem Jahr mit 13 Monden war eine Reaktion auf den tragischen Tod seines früheren Geliebten Armin Meier, und Die bitteren Tränen der Petra von Kant widmete er Irm Hermann, deren Figur der leidgeprüften Assistentin ihre eigene missbräuchliche Beziehung zu dem berüchtigten Regisseur deutlich widerspiegelte. Bis zu seinem Tod im Alter von 37 Jahren hinterließ Fassbinder ein erstaunliches Werk - 44 Spielfilme, zwei Fernsehserien, verschiedene Kurzfilme und Videos sowie 24 Theaterstücke - und war ein unermüdlich Schaffender, der oft seine Seele für alle sichtbar entblößte und verzweifelt versuchte, verstanden zu werden.
Programme:
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Obgleich er in seinem Heimatland immer umstritten blieb, ist Rainer Werner Fassbinder (1945-82) zweifellos einer der bedeutendsten Regisseure der deutschen Nachkriegszeit. Als Autodidakt, der nie eine Filmschule besuchte, begann Fassbinder seine Karriere als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur von Avantgardefilmen. Zu seiner künstlerischen Vielseitigkeit gesellt sich die monströse Neigung, die Dinge auf seine Art zu machen und jeden zu manipulieren, der in seine Umlaufbahn geriet. Seiner Zeit immer weit voraus, blieb er ein radikaler Außenseiter in einer bürgerlichen Gesellschaft.
Fassbinders Leben war noch bunter als seine Filme. Seine Beziehungen zu Männern und Frauen - viele von ihnen waren seine Mitarbeiter - sind gut dokumentiert, auch weil sie ihm oft als Inspiration dienten. In einem Jahr mit 13 Monden war eine Reaktion auf den tragischen Tod seines früheren Geliebten Armin Meier, und Die bitteren Tränen der Petra von Kant widmete er Irm Hermann, deren Figur der leidgeprüften Assistentin ihre eigene missbräuchliche Beziehung zu dem berüchtigten Regisseur deutlich widerspiegelte. Bis zu seinem Tod im Alter von 37 Jahren hinterließ Fassbinder ein erstaunliches Werk - 44 Spielfilme, zwei Fernsehserien, verschiedene Kurzfilme und Videos sowie 24 Theaterstücke - und war ein unermüdlich Schaffender, der oft seine Seele für alle sichtbar entblößte und verzweifelt versuchte, verstanden zu werden.
Programme:
- Händler der vier Jahreszeiten
- Die bitteren Tränen der Petra von Kant
- Angst essen Seele auf
- Martha
- Faustrecht der Freiheit
- Chinesisches Roulette
- In einem Jahr mit 13 Monden
- Die Ehe der Maria Braun
- Lili Marleen
- Lola
- Die Sehnsucht der Veronika Voss
- Querelle
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