Diese Zusammenarbeit zwischen dem Hong Kong New Music Ensemble (Hongkong) und dem Ensemble Resonanz (Hamburg, Deutschland) beschäftigt sich mit Fragen des Containings, der Verschiffung und der Verschiebung kultureller Identitäten. Mit neuen Kompositionen des in Berlin lebenden Komponisten Simon James Phillips, Installationen, algorithmischer Programmierung und einer neuen Komposition des in Hongkong lebenden Komponisten/Künstlers Samson Young eröffnet CONTAIN einen Raum des Dazwischen. Mit Streaming-Sounds, Videos und Interviewfragmenten, tiefer Dunkelheit und Licht schweben Musiker und Publikum durch Zustände der Desorientierung. Das Projekt erforscht verschiedene Empfindungen des Verlorenseins und neue Wege des Zusammenkommens im Dazwischen. Dies ist Wasser, ein Niemandsland. Das praxisbasierte Forschungsprojekt ist das Ergebnis einer intensiven Workshop-Phase in Hongkong im Jahr 2019 sowie von Interviews mit Musikern, Philosophen und Kuratoren, die der künstlerische Leiter des Projekts Folkert Uhde und die Dramaturgin Elisa Erkelenz geführt haben. CONTAIN workshop 2.0 - als laufende Produktion - baut weiter auf der Musik, den Installationen und Gesprächen der letzten drei Jahre auf und blickt auf eine größere Gesamtproduktion voraus.
12 Musiker des Hong Kong New Music Ensemble proben unter der Leitung von Simon James Phillips gemeinsam eine neue Komposition.
Simon James Phillips ist ein australischer Komponist und Musiker, der in Berlin lebt. Vielfalt und Zusammenarbeit sind die auffälligsten Eigenschaften seiner Arbeit. Musikalisch entzieht er sich den meisten existierenden Etiketten und ist in den Kontexten von klassischer, neuer Musik, experimentellem Jazz und elektronischer Musik zu Hause. Diese gegenseitige Befruchtung fließt in seine zahlreichen kreativen und performativen Ansätze ein und führt zu einzigartigen Konzerten und Präsentationen. Er arbeitet mit Tanz, Theater, Kunst/Installation und Film zusammen. Er schafft immersive Werke, die die Wahrnehmung von Zeit und Ort durch Klang erforschen, indem er weitläufige Klangatmosphären schafft.
Simon legt besonderen Wert darauf, seine Kompositionen und Performances auf den jeweiligen Kontext zuzuschneiden. Er wendet oft eine Methode der kollaborativen Komposition an, die Musiker dazu einlädt, einen kreativen Beitrag zu leisten, und ist stets bestrebt, die ortsspezifischen Qualitäten eines jeden Projekts zu verstehen und zu nutzen.
Simon James Phillips ist ein australischer Komponist und Musiker, der in Berlin lebt. Vielfalt und Zusammenarbeit sind die auffälligsten Eigenschaften seiner Arbeit. Musikalisch entzieht er sich den meisten existierenden Etiketten und ist in den Kontexten von klassischer, neuer Musik, experimentellem Jazz und elektronischer Musik zu Hause. Diese gegenseitige Befruchtung fließt in seine zahlreichen kreativen und performativen Ansätze ein und führt zu einzigartigen Konzerten und Präsentationen. Er arbeitet mit Tanz, Theater, Kunst/Installation und Film zusammen. Er schafft immersive Werke, die die Wahrnehmung von Zeit und Ort durch Klang erforschen, indem er weitläufige Klangatmosphären schafft.
Ort
McAulay Studio, Hong Kong Arts Centre
2 Harbour Road, Wan Chai, Hong Kong Hongkong (SAR)