Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte freut sich das Goethe-Institut Hongkong, die Vorführung von "Ja, Andrei Iwanowitsch - Film über ein Leben", einem Dokumentarfilm von Hannes Farlock, zu organisieren.
Regisseur Hannes Farlock wird die Einführung geben und das Publikumsgespräch moderieren.
Deutschland, Belarus / 2018 / 70 Min. / Farbe
Russisch und Deutsch mit englischen Untertiteln
Regisseur: Hannes Farlock
Sind wir in der Lage zu vergessen?
Der Held des Films ist ein gewöhnlicher Mensch, sein Name ist Andrei Iwanowitsch, 1926 geboren in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Es geht einer Arbeit nach, er reist gerne, hilft seinen Nachbarn, pflegt ein aktives Liebesleben. Aber etwas unterscheidet ihn von allen anderen. Bei näherem Hinsehen scheint es als ob er das Rezept für ein ewiges und erfülltes Leben gefunden hat, obwohl das Schicksal ihn im Laufe seines Lebens sehr hart geprüft hat. Im Alter von 15 Jahren wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Er überlebte das Lager und gab auch dann nicht auf, als in der Zeit nach dem Krieg einer nach dem anderen seiner Familienangehörigen starb. Der Film kontrastiert die gewitzte Art und Weise wie er seinen Alltag meistert mit seiner tragischen Lebensgeschichte. Mittlerweile ist Andrei 92 Jahre alt, komplett auf sich allein gestellt aber vollkommen glücklich. Der Film zeigt "einen Menschen, dem sein tragisches Schicksal und seine immer noch schwierigen Lebensumstände nicht die Würde und Lebensfreude nehmen konnten, der sich selbst und seinen Glauben an das Gute in der Welt nie aufgegeben hat", schreibt Regisseur Hannes Farlock auf der Homepage zum Film. Tickets über art-mate bestellen