Anarchistische Cholas (Las Cholas Anarquistas)
Kolumbien

Von Vanessa Peñuela und Cesar Vargas 

Anarchistische Cholas

Inhalt

Die anarchistischen Cholas waren eine Gruppe indigener Gewerkschafterinnen aus Bolivien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie gründeten die Arbeiterinnenföderation (FOF), die sich für die Verteidigung der Rechte der arbeitenden Frauen und ihres Platzes innerhalb der Gewerkschaft einsetzte. Getreu ihren antiautoritären Prinzipien standen sie den Regierungen, den politischen Parteien, die die Forderungen der Arbeiterinnen ausnutzten, der Kirche und der Bourgeoisie, die sie wegen ihrer indigenen Abstammung diskriminierten, sehr kritisch gegenüber. Sie waren von grundlegender Bedeutung für die Konsolidierung der bolivianischen Arbeiter:innenbewegung, obwohl ihre Rolle inzwischen in Vergessenheit geraten ist.

Die Künstler*innen

Vanessa Peñuela und Cesar Vargas
sind zwei bildende Künstler*innen aus Bogotá, Kolumbien, die sich mit politischen, sozialen und historischen Themen in Zusammenhang mit lateinamerikanischen und karibischen Lebensrealitäten beschäftigen. In letzter Zeit haben sie sich vor allem mit lateinamerikanischen Geschlechterpolitiken unter besonderer Berücksichtigung der Faktoren Race und Klasse auseinandergesetzt.

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