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18:00–20:00 Uhr
Die Zukunft internationaler ortsspezifischer Biennalen
Launch | Gespräch|Vom nördlichen Schwarzwald und darüber hinaus
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Goethe-Institut Amsterdam, Amsterdam
- Sprache Englisch
- Preis Eintritt frei
Ornamenta ist ein regionales Kulturprogramm im Nordschwarzwald und wurde von Juli bis September 2024 als Plattform für zeitgenössische kulturelle Entwicklung neu aufgelegt. Zu sehen gab es u.a. Ausstellungen, öffentliche Installationen, Performances, Galas, Symposien und Community-Events. Die Besucher*innen waren eingeladen, die oft übersehene Region zu entdecken und gemeinsam den Schwarzwald mithilfe einer Ausstellungsroute in diesem Waldgebiet neu zu denken.
Am 29. Januar 2025 blicken wir zurück auf die Ornamenta und feiern die Veröffentlichung der neuen Ausgabe des Kunstmagazins Tubelight, das die Ornamenta noch einmal in den Fokus rückt. Für diesen Nachmittag haben wir den Ornamenta-Kurator Jules van den Langenberg und die Bildende Künstlerin Yvonne Dröge Wendel eingeladen, um ihre Erfahrungen zu teilen und uns weitere Einblicke in ortsspezifische Biennalen zu geben. In einer Podiumsdiskussion werfen wir einen Blick auf das Kulturprogramm im Nordschwarzwald und reflektieren über internationale kulturelle Kooperationen und Programme, die abseits der Metropolen stattfinden. Wir diskutieren die Auswirkungen internationaler Programme auf die lokale Bevölkerung und wie lokale (kulturelle) Infrastrukturen internationale Kunstbiennalen bereichern. Wie können Sie nachhaltige Partnerschaften pflegen und eine langfristige Wirkung sicherstellen? Programm
Yvonne Dröge Wendel (DE) ist eine viel gelobte Bildende Künstlerin. Sie erhielt Preise wie den Prix de Rome (1994) und den Dr. A.H. Heineken Prize for Art (2016), wo sie für ihre Originalität, Vitalität und philosophische Erkundung der Mensch-Objekt-Beziehung gelobt wurde. Sie wurde an der Gerrit Rietveld Academie ausgebildet und war Artist-in-Residence an der Rijksakademie in Amsterdam und den Delfina Studios in London. Seit 2009 ist sie Leiterin der Abteilung Bildende Kunst an der Gerrit Rietveld Academie (in Teilzeit). Ihre Arbeiten werden regelmäßig veröffentlicht und sie leistet weiterhin wichtige Beiträge zur Kunst im öffentlichen Raum. Dröge Wendels ikonisches Werk Black Ball — ein Filzball mit 3,5 Metern Durchmesser, der von der Öffentlichkeit durch die Straßen der Stadt geschoben wird — ist weltweit zu sehen und sorgt für spontane Interaktionen und Freude. Im Jahr 2024 reiste er durch Städte in der Region Nordschwarzwald.
Tubelight wirft ein Licht auf die weniger bekannten Kunstprojekte, aufstrebende Künstler*innen und die Kulturräume, die bisher wenig Aufmerksamkeit bekamen. Letzten Sommer besuchte ein Autor*innenteam die Ornamenta und wird in der nächsten Aufgabe einen Artikel darüber veröffentlichen, welche Rolle die Triennale dabei spielt, sich langfristig und auf eine sinnvolle Art und Weise im nördlichen Schwarzwald zu etablieren.
Ein Nachmittag von Tubelight, Goethe-Institut und DutchCulture über die Wirkung von ortsspezifischen Biennalen in provinziellen Regionen.
Am 29. Januar 2025 blicken wir zurück auf die Ornamenta und feiern die Veröffentlichung der neuen Ausgabe des Kunstmagazins Tubelight, das die Ornamenta noch einmal in den Fokus rückt. Für diesen Nachmittag haben wir den Ornamenta-Kurator Jules van den Langenberg und die Bildende Künstlerin Yvonne Dröge Wendel eingeladen, um ihre Erfahrungen zu teilen und uns weitere Einblicke in ortsspezifische Biennalen zu geben. In einer Podiumsdiskussion werfen wir einen Blick auf das Kulturprogramm im Nordschwarzwald und reflektieren über internationale kulturelle Kooperationen und Programme, die abseits der Metropolen stattfinden. Wir diskutieren die Auswirkungen internationaler Programme auf die lokale Bevölkerung und wie lokale (kulturelle) Infrastrukturen internationale Kunstbiennalen bereichern. Wie können Sie nachhaltige Partnerschaften pflegen und eine langfristige Wirkung sicherstellen? Programm
- 17:30 - 18:00 Einlass
- 18:00 - 18:15 Einleitung von Tubelight Magazin & Launch der neuen Ausgabe
- 18:15 - 19:00 Paneldiskussion mit Jules van den Langenberg (Kurator Ornamenta 2024) and Yvonne Dröge Wendel (Bildende Künstlerin), moderiert von Astrid Mörk (DutchCulture)
- 19:00 - 19:30 Netzwerk Umtrunk
Die Sprecher*innen
Jules van den Langenberg (NL) Als Kurator, Film- und Performanceregisseur sowie Autor verantwortet er Ausstellungen, Szenografien, Installationen und Texte. Van den Langenberg konzentriert sich auf die dramaturgisch-immersiven Qualitäten, die er bei Beschäftigten des Kultursektors findet. Ebenso an Schulen, zwischen den sozialen Klassen und bei kulturellen Infrastrukturen. Van den Langenberg hat Ausstellungen und Programme im Van Abbemuseum, Het Nieuwe Instituut, Textielmuseum, London Design Biennale und Dim Sun Lausanne organisiert. Seine Texte erscheinen unter anderem in De Witte Raaf, dem Sandberg Instituut und bei dem Künstler Wouter Paijmans. Daneben unterrichtete er an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Gerrit Rietveld Academie und der Design Academy Eindhoven. Innerhalb des Kurator*innenteams von Ornamenta konzentriert er sich auf die künstlerische Entwicklung des Programms mit Museen, Künstlern, Kulturerbe-Institutionen, Kunstsammlern, Kinos und öffentlichen Räumen.Yvonne Dröge Wendel (DE) ist eine viel gelobte Bildende Künstlerin. Sie erhielt Preise wie den Prix de Rome (1994) und den Dr. A.H. Heineken Prize for Art (2016), wo sie für ihre Originalität, Vitalität und philosophische Erkundung der Mensch-Objekt-Beziehung gelobt wurde. Sie wurde an der Gerrit Rietveld Academie ausgebildet und war Artist-in-Residence an der Rijksakademie in Amsterdam und den Delfina Studios in London. Seit 2009 ist sie Leiterin der Abteilung Bildende Kunst an der Gerrit Rietveld Academie (in Teilzeit). Ihre Arbeiten werden regelmäßig veröffentlicht und sie leistet weiterhin wichtige Beiträge zur Kunst im öffentlichen Raum. Dröge Wendels ikonisches Werk Black Ball — ein Filzball mit 3,5 Metern Durchmesser, der von der Öffentlichkeit durch die Straßen der Stadt geschoben wird — ist weltweit zu sehen und sorgt für spontane Interaktionen und Freude. Im Jahr 2024 reiste er durch Städte in der Region Nordschwarzwald.
Über Tubelight
Tubelight ist eine unabhängige online und offline Plattform für Kunstkritik, die Raum für Künstler*innen und Autor*innen bietet. Aufstrebende Schreibtalente publizieren Seite an Seite mit bekannten Kunstkritiker*innen, Kurator*innen und Künstler*innen. Das Magazin erscheint viermal im Jahr. Es liegt kostenfrei in über 200 Galarien, Kunstinstitutionen und Buchläden in den Niederlanden aus.Tubelight wirft ein Licht auf die weniger bekannten Kunstprojekte, aufstrebende Künstler*innen und die Kulturräume, die bisher wenig Aufmerksamkeit bekamen. Letzten Sommer besuchte ein Autor*innenteam die Ornamenta und wird in der nächsten Aufgabe einen Artikel darüber veröffentlichen, welche Rolle die Triennale dabei spielt, sich langfristig und auf eine sinnvolle Art und Weise im nördlichen Schwarzwald zu etablieren.
Ab in den Süden
Lesen Sie mehr über das Thema in Ab in den Süden, einer dreiteiligen Serie, in der DutchCulture die Chancen und Herausforderungen der Arbeit in Süddeutschland am Beispiel von Ornamenta 2024 aufdeckt.Ein Nachmittag von Tubelight, Goethe-Institut und DutchCulture über die Wirkung von ortsspezifischen Biennalen in provinziellen Regionen.
Ort
Goethe-Institut Amsterdam
Herengracht 470
1017 CA Amsterdam
Niederlande
Herengracht 470
1017 CA Amsterdam
Niederlande