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19:00 Uhr

Renate Ahrens: Das verschwiegene Land

Lesung und Gespräch|Eine unbekannte deutsch-französische Geschichte, 1942-1985

  • Goethe-Institut Amsterdam, Amsterdam

  • Sprache Englisch
  • Preis 5 € | Studierende und mit Goethe-Pass kostenfrei

Renate Ahrens: Das verschwiegene Land © Inga Sommer

Renate Ahrens: Das verschwiegene Land © Inga Sommer

Am 9. April präsentiert die Schriftstellerin Renate Ahrens ihren neuen Roman Das verschwiegene Land. Das Buch entführt den Leser ins Hamburg des Jahres 1985, wo sich Andrea in den Franzosen Marcel verliebt. Ihre Beziehung gerät unter Druck, als Andrea der verschwiegenen Familiengeschichten ihrer Mutter Yvonne nachforscht. Wurde ihrer Mutter nie verziehen, dass sie sich während des Krieges – als Zwangsarbeiterin – in einen deutschen Mann verliebt hatte, der später Andrea's Vater werden sollte? Nach und nach erkennt Andrea, dass Yvonnes Situation viel komplexer war. Für Marcel und Andrea beginnt eine schwierige Zeit. Sieht er sie jetzt anders, weil ihre Mutter möglicherweise eine Kollaborateurin war? 

Renate Ahrens, 1955 in Herford (Deutschland) geboren, studierte französische und englische Literatur. Nachdem sie einige Jahre als Lehrerin gearbeitet hatte, begann sie 1986 ihre Karriere als freiberufliche Schriftstellerin. Sie schrieb zahlreiche Kinderbücher, Theaterstücke und Romane. Mit Fremde Schwestern (2011) erreichte sie ein breiteres Publikum. Ihre Bücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

Das Interview wird von Hanna Mühlenhoff, Dozentin für Europastudien an der UvA, geführt. Sie beschäftigt sich mit Fragen der Sicherheit, des Militarismus und des sozialen Aktivismus in der Europäischen Union und in Europa im weiteren Sinne.

Diese Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem Duitsland Institut Amsterdam.

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