Munch-Goethe Künstler-Residenz
2026

Bewerben Sie sich für eine Künstlerresidenz auf dem ehemaligen Anwesen von Edvard Munch in Oslo.

Zeitraum: 1. Oktober-30. November 2026

Blick vom Garten in Ekely Blick vom Garten in Ekely | © Stiftelsen Edvard Munch‘s Atelier

Die zweimonatige Künstlerresidenz findet in einer Wohnungmit integriertem Atelier in Ekely, Oslo, statt. Die Resident*innen sind eingeladen, sich mit Themen oder Fragen zu beschäftigen, die mit dem Leben und Werk von Edvard Munch in Verbindung stehen.

Gemeinsam mit der Stiftung Edvard Munch Atelier bietet das Goethe-Institut Norwegen eine gemeinsame Künstlerresidenzan für einen oder mehrere in Deutschland lebende Künstler*innen an. Die Residenz findet vom1. Oktober bis 30. November 2026 in einer Wohnung auf dem ehemaligen Grundstück von Edvard Munch in Oslo statt. Die Resident*innen sind eingeladen, sich während ihres Aufenthalts mit Themen oder Fragen auseinanderzusetzen, die mit dem Leben und Werk von Edvard Munch in Verbindung stehen.

Edvard Munch (1863–1944) spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in den kulturellen Beziehungen zwischen Norwegen und Deutschland. Er lebte viele Jahre in Berlin und Warnemünde und schaffte nach anfänglicher Ablehnung seinen Durchbruch als Pionier der modernen Kunst in Deutschland. Nach turbulenten Jahren und gesundheitlichen Problemen kehrte er nach Norwegen zurück und erwarb ein Anwesen inEkely, einem damaligen Vorort von Oslo. Dort schuf Munch einen inspirierenden, naturorientierten Rückzugsort für Künstler, wo er 28 Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahr 1944 lebte.

Heute ist Ekely ein ruhiger, grüner Stadtteil von Oslo, in dem sich viele Künstler*innen niedergelassen haben. In den 1950er Jahren wurde dort eine „Künstlerkolonie” mit 44 Wohn- und Arbeitsräumen gegründet, die sowohl Wohn- als auch Atelierräume für bildende Künstler*innen umfassen. Die Munch-Goethe Künstlerresidenz findet in einer dieser Künstlerwohnungenstatt und bietet somit die Möglichkeit, Kontakte zu in Oslo lebenden Künstlern zu knüpfen. Die Wohnung befindet sich am Ende eines Reihenhauses mit sechs Einheiten. Sie wurde 1959 nach einem Entwurf der berühmten norwegischen Architekten Jens und Wenche Selmer erbaut.

Förderbedingungen

Nächster Bewerbungsschluss

10. März 2026, 12:00 Uhr MEZ

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