Aufgaben und Ziele

Das Goethe-Institut e.V. ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland.

Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Wir vermitteln ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in unserem Land. Unsere Kultur- und Bildungsprogramme fördern den interkulturellen Dialog und ermöglichen kulturelle Teilhabe. Sie stärken den Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und fördern weltweite Mobilität.

Mit unserem Netzwerk aus Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren sind wir seit fast siebzig Jahren für viele Menschen der erste Kontakt mit Deutschland. Die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit führenden Institutionen und Persönlichkeiten in über 90 Ländern schafft nachhaltiges Vertrauen in unser Land. Wir sind Partner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und seiner Kultur beschäftigen und arbeiten eigenverantwortlich und parteipolitisch ungebunden.

Gäste einer Abendveranstaltung im Goethe-Institut Norwegen Coyright: Goethe-Institut Norwegen, Jan Khur

Das Goethe-Institut Norwegen

Das Goethe-Institut Norwegen hat sich die folgenden Ziele gesetzt: 

- Den deutsch-norwegischen Kulturdialog mitzugestalten und zu vermitteln
- Das Interesse an der deutschen Sprache in Norwegen zu fördern
- Sich für Europa einzusetzen
- Globale Debatten aufzugreifen und vielfältig zur Diskussion zu stellen
 

Von 1962 bis heute

  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen
    Der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker eröffnet 1986 das neue Gebäude des Goethe-Instituts in Gronland 16. Empfangen wird er hier vom Generalsekretär des Goethe-Instituts, Horst Harnischfeger.
  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen
    Günter Grass war mehr als einmal in Oslo. Hier sehen wir ihn im Jahr 2000 mit Erik Fosnes Hansen und der Leiterin des Goethe-Instituts Birgit Mühlhaus.
  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen
    1978 eröffnet in Trondheim die Ausstellung des Goethe-Instituts zu Computerkunst.
  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen
    Im Rahmen der deutschen Kulturtage im Jahr 2005 finden zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlicher Genres statt.
  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen/Istvan Virag
    Eine Aufnahmen des „alten“ Goethe-Instituts in Gronland aus dem Jahr 2017. Das Wandgemälde mit Goethe wurde im Jahr 1992 enthüllt.
  • Rückblick Goethe-Institut Norwegen Foto: ©Goethe-Institut Norwegen
    2019 ist Norwegen Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. In Oslo findet ein großes deutsch-norwegisches Literaturfestival statt mit 5000 Besucher*innen und rund 80 Autor*innen.

Unsere Geschichte

1962: Fassbender war als 17jähriger noch ein paar Jahre von seinem ersten Film entfernt, während Hollywood den vorläufig letzten Schwarzweißfilm in die Welt schickte. In jenem Jahr starteten auch die Goethe-Institute in Oslo und Bergen, als erste in Norwegen, ihre Arbeit. Siebzehn Jahre nach Kriegsende begann damit ein neues Kapitel der deutsch-norwegischen Kulturbeziehungen. Ob Ölfunde oder Wiedervereinigung, die Geschichte brachte immer wieder Überraschungen. Beide Länder und auch das Goethe-Institut haben sich seitdem sehr verändert. Parallel zum Zeitgeschehen entwickelte sich auch der kulturelle Austausch und die Spracharbeit des Goethe-Instituts weiter.  

Die Zentrale des Goethe-Instituts in München wurde bereits 1951 gegründet und konzentrierte sich in den ersten Jahren darauf, Deutschlehrende fortzubilden und Sprachkurse anzubieten. Neben der Spracharbeit spielten  auch die Kulturprogrammarbeit eine immer wichtigere Rolle für den  Auftrag der neuen Institution. Im Jahr 1952 eröffnet das erste Goethe-Institut im Ausland, in Athen. Von da an entwickelte sich über die Jahrzehnte ein weltweites, kulturelles Netzwerk von Goethe-Instituten.  Die  Anzahl ist inzwischen global auf fast 150 angewachsen – die Projekte sind vielfältig.

Von „Deutschen Literaturtagen“, über qualitativ hochwertige Sprachkurse für alle Niveaus, bis zu Hackathons:
Die Goethe-Institute in Norwegen haben seit ihrer Gründung vielen Generationen von Lernenden, die deutsche Sprache vermittelt und tausende von Kulturprojekten und Veranstaltungen mit lokalen Partnern organisiert. Das Goethe-Institut in Bergen, auf dem Komediebakken 11, musste 1997 schließen, weil nach dem Ende der Sowjetunion und Jugoslawiens zahlreiche neue Länder entstanden sind.  In vielen Ländern konnte sich das Goethe-Institut nicht mehrere Institute leisten.
Das Goethe-Institut in Oslo indes behält seine Rolle als Vermittler zwischen Deutschland, Norwegen und inzwischen ganz Europa.  Dafür steht auch das  neue Gebäude im Maridalsveien 33P am Alexander-Kiellenads Plass, wohin es  nach mehr als 30 Jahren von  Grönland 16 aus zog  Zuvor lautete die Adresse seit der Gründung bis 1986 Uranienborg Terrasse 6.

Die Kultur-Arbeit der vergangenen Jahrzehnte an dieser Stelle aufzulisten würde jeden Rahmen sprengen. In der Bildergalerie stellen wir einige wenige Beispiele und Wegmarken vor.