Elastizität
2025

Residenz "Elasticity" - Key Visual Residenz "Elasticity" © Praksis

Wie kann Elastizität als Phänomen und Konstrukt für individuelle als auch soziale Körper genutzt werden? Und wie kann der Begriff helfen, kollaborative Beziehungen zwischen wissenschaftlichen, ästhetischen und künstlerischen Praktiken zu überdenken? Neun Resident*innen erörterten drei Wochen lang das namengebende Thema der Residenz unter Leitung der Kuratorinnen Stephanie von Spreter (Deutschland) und Marte Aas (Norwegen).

Veranstalter:

PRAKSIS Oslo und Goethe-Institut Norwegen

Projektleiterinnen:

  • Stephanie von Spreter, Marte Aas

Thematischer Fokus:

Die Resident*innen untersuchten die Fragestellungen einerseits in theoretischer Arbeit wie gemeinsame Lektürerunden („study groups“), Lesungen und Präsentationen. Andererseits erforschten die Teilnehmenden in Workshops, wie der Begriff praktisch umzusetzen ist sowie in künstlerischen Formen Ausdruck findet.

Die Residenz fand im Goethe-Institut Norwegen sowie in den Räumen des Kooperationspartners PRAKSIS statt.

Ziele:

  • neue Definitionen für den Begriff Elastizität finden und auf alltägliche Fragestellungen anwenden
  • Elastizität als Phänomen und Konstrukt auf Individuen und soziale Körper übertragen
  • durch Elastizität die Beziehungen zwischen wissenschaftlicher, ästhetischer und künstlerischer Praxis überdenken

Struktur und Ablauf:

Format: Residenz

Ort: Oslo, Norwegen

Zeitraum: 03.–30.11.2025

Aktivitäten:

  • Interdisziplinärer Austausch
  • Vorträge und Diskussionen u.a. mit Gästen
  • Leseseminare
  • Besuch von Künstlerstudios

Teilnehmerinnen:

  • Rebecca Jane Arthur (Großbritannien/ Belgien):
    Künstlerin, Filmemacherin und Lektorin zu Kunst- und Feminismus-Theorien
  • Åsa Båve (Schweden/ Norwegen):
    Künstlerin und Filmemacherin mit feministischer Perspektive zu Verwundbarkeit, Sorge und Interdependenz
  • Malin Bülow (Schweden/ Norwegen):
    Künstlerin mit wissenschaftlichem Hintergrund in molekular Biologie und Neuro-Wissenschaft
  • Mai Hofstad Gunnes (Norwegen):
    Künstlerin für Film- und Video-Installationen zu Biotechnologien und Verbindung zum Verständnis des Mensch-seins
  • Felicia Hedman (Schweden/ Finnland):
    Tänzerin und Zirkusartistin die aus dieser Verbindung Storytelling neu formt
  • Icaro Lopez de Mesa Moyano (Kolumbien/ Deutschland):
    Soundkünstler und Musiker mit Fokus auf digital-elektronische Infrastrukturen in performativer Kunst
  • Taylor Smith (USA/ Frankreich/ Norwegen):
    Künstlerin mit Fokus auf Klimawandel und Grenzen zwischen künstlerischem und wissenschaftlichem Wissen zu dekonstruieren

Ergebnisse:

  • Erstellen eines ,,Handbook for Elasticity”
    • Marte Aaas und Stephanie Spreter als Hauptautorinnen
    • Alle weiteren Teilnehmer*innen als Redaktionskomitee
  • Künstlerische Arbeiten
  • Nachhaltige Verknüpfungen unter den Resident*innen

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