Unsere Geschichte
Seit 1962 in Norwegen
1962: Fassbinder war als 17-jähriger noch ein paar Jahre von seinem ersten Film entfernt, während Hollywood zum Farbfilm als Standard überging. In jenem Jahr starteten auch die Goethe-Institute in Oslo und Bergen als erste in Norwegen ihre Arbeit. Siebzehn Jahre nach Kriegsende begann damit ein neues Kapitel der deutsch-norwegischen Kulturbeziehungen. Ob Ölfunde oder Wiedervereinigung, die Geschichte brachte immer wieder Überraschungen. Beide Länder und auch das Goethe-Institut haben sich seitdem sehr verändert. Parallel zum Zeitgeschehen entwickelte sich auch der kulturelle Austausch und die Spracharbeit des Goethe-Instituts weiter.
Die Zentrale des Goethe-Instituts in München wurde bereits 1951 gegründet und konzentrierte sich in den ersten Jahren darauf, Deutschlehrende fortzubilden und Sprachkurse anzubieten. Neben der Spracharbeit spielte auch die Kulturprogrammarbeit eine immer wichtigere Rolle für den Auftrag der neuen Institution. Im Jahr 1952 eröffnet das erste Goethe-Institut im Ausland, in Athen. Von da an entwickelte sich über die Jahrzehnte ein weltweites, kulturelles Netzwerk von Goethe-Instituten. Die Anzahl ist inzwischen global auf fast 150 angewachsen – die Projekte sind vielfältig.
Von „Deutschen Literaturtagen“, über qualitativ hochwertige Sprachkurse für alle Niveaus bis zu Hackathons: Die Goethe-Institute in Norwegen haben seit ihrer Gründung unzähligen Lernenden die deutsche Sprache vermittelt und tausende von Kulturprojekten und Veranstaltungen mit lokalen Partnern organisiert.
Nachdem durch den Fall der Sowjetunion und der Auflösung Jugoslawiens eine Reihe neue Länder entstanden und sich dort auch zahlreiche neue Goethe-Institute etablierten, mussten aufgrund begrenzter Ressourcen die Anzahl von Instituten in einigen Ländern reduziert werden. Das Goethe-Institut Bergen am Komediebakken 11 schloss 1997 seine Türen.
Das Goethe-Institut in Oslo indes behält seine Rolle als Vermittler zwischen Deutschland, Norwegen und inzwischen ganz Europa. Dies inzwischen seit über 60 Jahren, als das erste Goethe-Institut in Norwegen 1962 eröffnete, damals an der Uranienborg Terrasse 6. Und dafür steht auch das neue Gebäude im Maridalsveien 33P am Alexander-Kiellands Plass, wohin das Goethe-Institut 2018 nach über 30 Jahren in Grønland 16 umzog.
Die Kultur-Arbeit der vergangenen Jahrzehnte an dieser Stelle aufzulisten würde jeden Rahmen sprengen. In der Bildergalerie stellen wir einige wenige Beispiele und Wegmarken vor.