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18:00–19:30 Uhr

KÖY

Film|Ein Dokumentarfilm über exilkurdisches Leben in Deutschland

  • Goethe-Institut Schweden, Stockholm

  • Sprache Deutsch-türkisch-kurdische Originalfassung, englische Untertitel, teilweise mit deutschen Untertiteln
  • Preis Freier Eintritt. Anmeldung erfolgt über eventbrite.se.

Köy © Salzgeber

Köy © Salzgeber

Köy (Deutschland 2021, 90 Minuten)
Dokumentarfilm
Regie: Serpil Turhan

Drei Jahre lang hat Serpil Turhan drei Kurdinnen  - Neno, Saniye und Hêvîn - aus drei Generationen begleitet und intensive, einfühlsame Gespräche mit ihnen geführt, die tiefe Einblicke in deren Gefühle und Gedanken geben.

Vor dem Hintergrund der politischen Veränderungen in der Türkei zeigt dieser vielschichtige Film, welche Entscheidungen die Protagonistinnen für sich treffen und wie das Leben darauf antwortet. Köy erzählt auch von der Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Geborgenheit, Heimat- und nach der Freiheit in einem selbstbestimmten Leben. Neno, Saniye und Hêvîn lassen uns an ihren Erfahrungen, Reflexionen und Entschlüssen teilhaben; sie sind sich nahe, auch wenn sie sich im Film nicht persönlich begegnen.

Veranstaltungstipp: Gespräch über kurdische Perspektiven in der Literatur
Am 11. Februar sprechen die Autor*innen Zara Uzun Kjellner und Agri Ismaïl bei uns darüber, wie sie kurdische Erfahrungen in ihren aktuellen Romanen Radio Yerevan und Hyper schildern. Wie schreiben sie über Gewalt und Unterdrückung, über zerrissene Familien und den Versuch sich in einem fremden Land ein neues Leben aufzubauen?