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17:00–18:30 Uhr
Wort des Jahres trifft „Nyordslista“
Gespräch|Sprachwandel in Deutschland und Schweden.
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Goethe-Institut Schweden, Stockholm
- Sprache Deutsch
- Preis Freier Eintritt. Anmeldung erfolgt über eventbrite.se.
Im Mittelpunkt stehen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den deutschen „Wörter des Jahres“ und der schwedischen Nyordslista: politische Schlagwörter, technische Innovationen, popkulturelle Phänomene und überraschende sprachliche Überschneidungen – darunter auch deutsche Lehnwörter im Schwedischen. Die Veranstaltung bietet einen spannenden Einblick in aktuellen Sprachwandel und zeigt, wie eng Sprache und Zeitgeschehen miteinander verbunden sind.
Mitwirkende
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Geboren 1961 in Dresden studierte Dr. Lutz Kuntzsch ab 1982 Germanistische Sprachwissenschaft in Leipzig sowie Deutsch als Fremdsprache. Die Promotion folgte 1988, anschließend war er als DAAD-Lektor für Deutsch in Kiew, Omsk und Moskau und als Lehrerfortbildner des Goethe-Instituts tätig. Seit 2000 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden: Hier betreute er unter anderem die Sprachberatung und ist nach wie vor für 100 Zweigstellen in 40 Ländern zuständig. Ein weiteres seiner Arbeitsgebiete ist das „Wort des Jahres“, welches erstmals 1971 und seit 1977 regelmäßig von einer Fachjury gewählt wird.
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Anders Svensson (geb. 1974 in Västerås) ist Journalist und Sprachwissenschaftler. Seit 2018 ist er Chefredakteur und verantwortlicher Herausgeber der Språktidningen, einer der wichtigsten Publikationen zu Sprache und Sprachwandel in Schweden. Er schreibt regelmäßig Sprachkolumnen für Dagens Nyheter und Fokus und gehört zu den Herausgebern der jährlichen Nyordslista, die gemeinsam von Språktidningen und dem Språkrådet erstellt wird. Svensson arbeitet seit 2009 für Språktidningen und war zuvor bei mehreren schwedischen Tageszeitungen tätig. Als Autor veröffentlichte er 2020 das Buch Nusvenska – en modern svensk språkhistoria i 121 ord. 2023 erschien gemeinsam mit Lena Lind Palicki Viktig svenska: Alla dom där språkfrågorna. Darüber hinaus hat er Beiträge zu schwedischen Neologismen und Sprachtrends in den Jahrbüchern der Nationalencyklopedin verfasst.
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Julia Deneke (geb. 2000 in Wiesbaden) ist Sprachwissenschaftlerin und arbeitet in der Sprachabteilung des Goethe-Instituts Schweden. Derzeit befindet sie sich im Masterstudiengang Sprachwissenschaft an der Stockholms universitet mit Schwerpunkt Mehrsprachigkeit und Psycholinguistik. Zuvor absolvierte sie ein Studium der Romanistik mit Nebenfach Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neben ihrer Tätigkeit am Goethe-Institut war sie unter anderem für die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) tätig, wo sie in den Bereichen Sprachberatung, Korrektorat und Öffentlichkeitsarbeit mitwirkte.
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache ist ein eingetragener Verein und hat ihren Sitz in Wiesbaden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 blickt die GfdS inzwischen auf eine über 70-jährige Geschichte zurück; der Verein wird von der Bundesregierung, den Bundesländern und einem Förderkreis unterstützt.
Als gemeinnütziger Verein hat es sich die GfdS zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein und das Interesse für die deutsche Sprache – für ihre Funktion, ihre Besonderheiten und ihre Eigenheiten – bei allen, die Deutsch sprechen und lernen, zu fördern. Mit diesem Ziel ist die Gesellschaft für deutsche Sprache in vielen Bereichen aktiv. Zu den wichtigsten Aufgaben des Vereins gehören jedoch die Sprachberatung und die Vornamenberatung.
Ort
Bryggargatan 12A
111 21 Stockholm
Schweden
Ort
Bryggargatan 12A
111 21 Stockholm
Schweden