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17:00–21:00 Uhr

Ingeborg Bachmann Filmabend

Film | Zwei Filme über zwei wichtige Beziehungen in Ingeborg Bachmanns bewegtem Leben.

  • Goethe-Institut Schweden, Stockholm

  • Sprache Deutsch mit englischen Untertiteln
  • Preis Freier Eintritt. Anmeldung erfolgt über eventbrite.se.

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste © Anna Krieps

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste © Anna Krieps

Im Jahr des 100. Geburtstags der großen österreichischen Nachkriegsschriftstellerin Ingeborg Bachmann zeigen wir in Kooperation mit der Österreichischen Botschaft Stockholm zwei Filme über zwei wichtige Beziehungen in Ingeborg Bachmanns bewegtem Leben.
  • Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste (Regie: Margarethe von Trotta, 2023, 111 Min.)
  • Pause/Mingel
  • Die Geträumten (Regie: Ruth Beckermann, 2016, 89 Min.)

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste

Vier Jahre, von 1958 bis 1962, dauerte die Liebesbeziehung von Ingeborg Bachmann und Max Frisch - die erfolgreiche Lyrikerin aus Österreich, überschwänglich, emanzipiert und doch zutiefst verletzlich, und der etwas bieder wirkende Literat aus der Schweiz. In zwei Handlungssträngen erzählt Margarethe von Trotta vom Vor-und Nachher: vom Kennenlernen und Lieben, dem Leben als gefeierte Stars der internationalen Literaturszene, von der Verzweiflung nach der Trennung und von Ingeborg Bachmanns Reise in die Wüste Ägyptens. Ingborg Bachmann – Reise in die Wüste ist vor allem ein Porträt der zwischen Selbstbewusstsein und Verletzlichkeit schwankenden Dichterin, die sich nach Liebe sehnt, und schließlich am Abgrund steht; in der Literatur und im Leben.

Die Geträumten

Ruth Beckermanns preisgekrönter Film Die Geträumten (2016) ist ein feinfühliger, dokumentarischer Essayfilm über den dramatischen Briefwechsel zwischen den beiden bedeutendsten Dichter*innen der Nachkriegszeit: Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Im Zentrum stehen zwei junge Schauspieler*innen, die in einem Tonstudio die emotionalen Zeilen lesen, während sie abseits davon über Musik, Tattoos und das Leben plaudern. Die Geträumten lässt die historischen Briefe Bachmanns und Celans durch die authentische Darbietung moderner junger Menschen lebendig werden und ist für Liebhabende von Literatur und emotional tiefgehenden filmischen Experimenten besonders interessant.