Anna Mielniczuk empfiehlt
Freddie und die Bändigung des Bösen

Freddie und die Bändigung des Bösen © cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House, München, 2020 Freddie und Mattis, pubertierende Jungs aus Berlin, besuchen eine Ganztagsschule und sind dicke Freunde, obgleich sie fast alles unterscheidet. Mattis wächst in einer intakten, liebevollen Familie auf, wohnt in einem geräumigen Haus, ist leidenschaftlicher Fußballspieler, steht gern im Mittelpunkt, organisiert legendäre Partys und sorgt mit seiner Frechheit für Probleme. Freddie dagegen gehört zu den ruhigen, wird von seiner alleinerziehenden Mutter in einer Kleinwohnung erzogen, steht nicht auf Fußball, fühlt sich unwohl mit Blicken der anderen auf ihn gerichtet, träumt von keiner Geburtstagsparty und wird ganz unbewusst zu Mattis’ Schutzengel, wenn der knapp vor dem Schulverweis steht. Freddie kann nicht Nein sagen und ist zur Selbstaufopferung bereit, um Mattis aufzuhalten. Angesichts echter Schwierigkeiten wird er aber im Stich gelassen.
 
Anke Stelling hat einen berührenden Roman geschrieben über den Großstadtalltag von zwei Jungs, deren Freundschaft auf Probe gestellt wird. Sie wirft Fragen nach Verbundenheit und Identität auf und zwingt zum Nachdenken, was eine wahre Freundschaft bedeutet. Die Geschichte wird von einer allwissenden Erzählerin vorgetragen, die in kritischen Momenten geschickt eingreift und ethische Angelegenheiten erörtert.
 

cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House

Anke Stelling
Freddie und die Bändigung des Bösen
cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House, München, 2020
ISBN: 978-3-570-17729-7
256 Seiten
Ab 10 Jahren

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Rezensionen in den deutschen Medien:
Deutschlandfunk Kultur
Bücher-Magazin
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