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Windhoek, Namibia
Start der Zweiten Game Labs

Windhoek
© Silas Mentos Nangolo

Mit einem dreitägigen Workshop in Windhoek sind wir in die zweite Runde unserer Enter Africa Game Labs gestartet. Der Workshop, der am Goethe-Institut Namibia stattfand, verband Arbeit und Spiel. Das Ziel: Das Location-based Game des namibischen Teams weiter zu verbessern und die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, Gaming und Gamification als Werkzeuge zur Partizipation in Transformationsprozessen zu nutzen.

Dafür ist unsere Experience Designerin Bethlehem Anteneh jetzt aus Addis Abeba nach Windhoek gereist. Gemeinsam mit dem lokalen Enter Africa Team und dem Direktor des Goethe-Instituts, Daniel Stoevesandt, hat sie auf das erste Projektjahr zurückgeblickt, auf die Herausforderungen und die Erfolge – und sich dann auf die nächsten Schritte und Ziele konzentriert.

Weiterentwicklung des Spiels und des Teams

Im Mittelpunkt des Workshops stand nicht allein, das Windhoek Spiel zu finalisieren, sondern auch die Entwicklung des Teams selbst. Was sind die Stärken einer interdisziplinären Gruppe? Wie kann kreatives Denken strukturiert werden? Und wir verwandeln wir Zukunftsvisionen in echte Erfahrungen?

Außerdem besuchte die Gruppe als Teil des Workshops die Africhi Conference 2018, eine Afrikanische Konferenz zu Mensch-Computer-Interaktionen, organisiert von der Namibian University of Science and Technology. So konnte das Team nicht nur professionell etwas dazulernen, sondern auch Kontakte zu möglichen Partnern vor Ort knüpfen.

Mit den zweiten Game Labs betreten unsere lokalen Teams die finale Phase in der Entwicklung der location-based Games. Die Workshops stärken die Gruppen ihre gute Arbeit beizubehalten und sich weiterzuentwickeln, um in Zukunft auch unabhängig ähnliche Projekte umsetzen zu können.

Die lokalen Teams - das Herzstück von Enter Africa 

Das Projekt Enter Africa erstreckt sich über den ganzen afrikanischen Kontinent – sein Netzwerk ist seit Beginn konstant gewachsen und verbindet Menschen in 15 verschiedenen Ländern. Aber im Kern ist Enter Africa vor allem ein lokales Projekt: In jeder der 15 Städte arbeiten interdisziplinäre Teams wie die Gruppe aus Windhoek daran, ein Spiel zu entwickeln, das sich mit den Herausforderungen ihrer Stadt auseinandersetzt und Menschen aktiviert sich am Wandel zu beteiligen. Diese jungen Talente sind diejenigen, die Enter Africa zu einer lokalen Erfahrung machen – sie bauen Netzwerke in ihren Städten auf und rücken öffentliche Plätze in den Fokus der Spieler. Deshalb sind die Game Labs ein so wichtiger Teil des Projekts – sie verorten die lokalen Teams im Enter Africa Universum.

Während der ersten Monate des Jahres 2019 werden nach und nach Game Labs in allen 15 Städten stattfinden. Sie verbinden die lokale und pan-afrikanische Vision von Enter Africa.
 

 

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