Interview

Vererbte Wunden

Die Weitergabe von Traumata an die nächste Generation

Ein steinernes Gesicht mit geschlossenen Augen © TAU
17. Juni
17:00–17:10 Uhr CEST
Die zwölf Jahre andauernde Militärdiktatur, die in Uruguay von 1973 bis 1985 herrschte, war Gegenstand vieler Kontroversen aufgrund von Menschenrechtsverletzungen. Wie gehen junge Menschen der Nachfolgegeneration mit dem Trauma um, das ihnen von ihren Eltern vererbt wurde? Im Gespräch erzählt die Soziologin und Expertin für Übergangsjustiz und soziales Gedächtnis Gabriela Fried Amilivia von der uruguayischen Diktatur und ihrer Aufarbeitung sowie vom Umgang mit der Vergangenheit und Traumabewältigung. Sie berichtet über das Erbe des Staatsterrors in Uruguay, die soziale Unterdrückung der Opferperspektiven sowie über die jüngsten Entwicklungen in den letzten zehn Jahren, die zeigen, dass die Auswirkungen der damaligen Staatsverbrechen bis heute spürbar sind.

Moderation: Vivian Perkovic
 

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